Familienunternehmen schaffen deutlich mehr Arbeitsplätze

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

Firmen in Familienhand schaffen laut einer Studie des Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München mehr Arbeitsplätze als klassische Unternehmen, hinter denen Investoren stecken. Darüber hinaus wirtschaften sie rentabler. Beauftragt hat die Studie die Stiftung Familienunternehmen.

Festgestellt wurde, dass im Zeitraum 2009 bis 2018 bei den Familienunternehmen ein deutlich höheres Wachstum in Sachen Beschäftigung vorlag. So betrug der jährliche Zuwachs an Arbeitsplätzen bei börsennotierten Familienunternehmen im Untersuchungszeitraum etwa 6 %. Das ist doppelt so viel wie bei den Unternehmen in Investorenhand.

Familienunternehmen weisen mit durchschnittlich 42 % zudem eine deutlich höhere Eigenkapitalquote auf. Die übrigen Unternehmen können lediglich mit einer Quote von etwa 28 % aufwarten. Auch ist die operative Rendite besser als bei Firmen in Investorenhand. Prof. Kirchdörfer von der Stiftung Familienunternehmen kommentiert die Studie mit den Worten: „Je stärker der Familieneinfluss in einem Unternehmen, desto stärker treten die positiven Effekte zu Tage.“

Die in der Studie untersuchten börsennotierten Arbeitgeber wurden dann als Familienunternehmen bezeichnet, wenn die Gründerfamilie mindestens 25 % der Stimmrechte besitzt oder diese mindestens ein Aufsichts- bzw. Vorstandsmandat innehat. Das trifft derzeit auf 40 % aller börsennotierten Unternehmen in Deutschland zu.

Printer Friendly, PDF & Email

Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt hat in einer gemeinsamen Sitzung von Präsidium und Vorstand der Bundesvereinigung der Deutschen

Einen Monat nach der Wahl hat sich die neue Regierung gefunden, die Ministerposten sind verteilt. Arbeitsminister soll - zur Überraschung vieler