Personalplanungen liegen vorerst auf Eis

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

Der Absturz des ifo Beschäftigungsbarometers bestätigt die Befürchtungen vieler Experten: Deutsche Arbeitgeber stoppen vermehrt ihre Neueinstellungen. Das Barometer fiel im März dieses Jahres deutlich im Vergleich zum Vormonat Februar von 98,0 Punkten auf 93,4 Punkte. Seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002 ist das der größte je verzeichnete Rückgang und gleichzeitig der niedrigste Wert seit Januar 2010.

Das ifo Institut stellt vor allem im Handel und bei den Dienstleistern einen drastischen Rückgang der Zahlen fest, wobei der Handel am stärksten betroffen sein dürfte. Hier wird es verstärkt Entlassungen geben. Einzig auf dem Bau scheint es im Bereich Personal keine Änderungen zu geben. Auch in der Industrie ist das Barometer weniger stark gefallen, obwohl auch hier schon die ersten Entlassungen vorgesehen waren. Ein Trend, der sich aufgrund der derzeitigen Situation laut Bericht fortsetzen wird.

Das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts wird anhand von ca. 9.000 monatlichen Meldungen der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors erstellt. Die Arbeitgeber teilen dort ihre Beschäftigtenplanungen für die kommenden drei Monate mit und geben so einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Arbeit und Arbeitsrecht (AuA) ist der praxisorientierte und unverzichtbare Ratgeber für die moderne Personalarbeit. Die Zeitschrift verbindet neue Trends in der Personalwirtschaft mit umfassenden Informationen zu aktueller Rechtsprechung.

Printer Friendly, PDF & Email

Rund 2.200 Xing-Mitglieder aus dem DACH-Raum wurden für das Corona Barometer zur aktuellen Situation am Arbeitsmarkt befragt. Etwa 70 % von ihnen

Im Vergleich zum Vorjahr stiegt hierzulande die Zahl der weiblichen Mitglieder in den Vorständen der 160 DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen von 50 auf

Das ist die Mitarbeiterbindung – und dies weltweit. Deshalb planen 93 % von mehr als 4.300 Personalverantwortlichen, in diesem Jahr aktiv Maßnahmen

 

Alle wollen zu Google – na ja, vielleicht nicht alle, doch zumindest die deutschen Berufsanfänger haben den amerikanischen Suchmaschinenriesen auf

Im Vergleich zu 2010 sind Beschäftigte heute deutlich häufiger zu einem Jobwechsel bereit: Fehlende Work-Life-Balance, zu hohe Arbeitsbelastung und

Ist Ihre Personalabteilung vorbereitet, falls der Euro crasht und mit ihm die deutsche Wirtschaft den Bach hinuntergeht? Wenn nicht, dann gehören sie