Unternehmensnachfolge: fehlende Gründer

Bild: AdobeStock/GrandDesign
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Neben der Digitalisierung und dem Arbeitskräftemangel ist die Nachfolgersuche eines der größten Probleme für KMUs. Aufgrund des demografischen Wandels lässt sich der steigende Nachfolgebedarf nicht durch jüngere Gründer decken.

Laut einer aktuellen Untersuchung der KfW suchen etwa 230.000 Unternehmen in diesem Jahr einen neuen Inhaber. Im Zeitraum bis 2025 sind es sogar 600.000. Im Vorjahr waren es lediglich 76.000, was sich jedoch auf die Corona-Krise zurückführen lässt. 12 % oder 27.000 der Unternehmen, die in den nächsten zwei Jahren einen Nachfolger finden möchten, müssen gegenwärtig, davon ausgehen, die Nachfolgefrage in dieser Zeit nicht klären zu können. Insbesondere der Wunsch, extern zu verkaufen, zeigt sich überwiegend als nicht erfüllbar.

Die Unternehmer, die in diesem Jahr eine Nachfolge anstreben, sind durchschnittlich 66 Jahre alt. Insgesamt ist über eine Million älter als 60 Jahre.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 7/22:

In der Übernahmephase eines Unternehmens müssen dessen bisheriger und künftiger Inhaber gemeinsam viele Entscheidungen treffen, obwohl sie teils...

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