Arbeitsplatz der Zukunft

Quelle: pixabay.com
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Technischer Fortschritt und Digitalisierung verlangen auch bei Mitarbeitern eine persönliche Weiterentwicklung. Doch nicht überall kommen in den Betrieben Veränderungen bei den Beschäftigten gut an. In einer Studie hat das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen sipgate gemeinsam mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München und weiteren Unternehmen den Arbeitsplatz der Zukunft, die größten Herausforderungen an die IT-Infrastruktur und die Akzeptanz der Angestellten untersucht. Hierzu wurden im Juni 2018 Top-Manager, IT-Manager, Führungskräfte anderer Abteilungen und weitere Mitarbeiter von 628 Unternehmen aus der D-A-CH-Region zu ihren Vorstellungen über den Arbeitsplatz der Zukunft befragt.

Nur etwa 28 % der Firmen ziehen eine positive Bilanz in der Unternehmensentwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft. Sie sehen sich selbst in dieser Hinsicht als „relativ weit fortgeschritten”. Im Jahr 2017 waren es noch etwa 40 %. Nur noch 10 % bezeichnen sich aktuell als Vorreiter im Bereich New Work. Auch hier waren es im vergangenen Jahr noch doppelt so viele. Ganz unterschiedlich betrachten die einzelnen Berufsgruppen den eigenen Status quo. Die Top-Manager bleiben weiterhin optimistisch. Rund 44 % gaben an, ihr Unternehmen sei auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft weit fortgeschritten. Bei den Top-Managern liegt größtenteils die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung der Konzepte. Sie sind in jedem dritten Unternehmen Taktgeber beim Thema New Work.
Der Arbeitsplatz der Zukunft spielt in den befragten Unternehmen die zweitwichtigste Rolle nach der IT-Sicherheit. Für Arbeitnehmer bis 29 Jahre hat das Thema New Work eine höhere Bedeutung als für Kollegen ab 50 Jahren. Für sie ist die IT-Sicherheit wichtiger, die wiederum bei jüngeren Mitarbeitern nur auf Platz zwei rangiert. Eine Diskrepanz ergibt sich bei der Frage nach den Strategien zur Umsetzung neuer Arbeits- und Mobilitätskonzepte. Knapp 60 % der Top-Manager sagen, dass es eine solche für den Arbeitsplatz der Zukunft gibt. Im vergangenen Jahr lag die Zahl ähnlich hoch. Jedoch nur jeder fünfte IT-Manager (23 %) und jede fünfte Führungskraft aus den Fachabteilungen (21 %) bestätigt die Aussage der Top-Manager.

Die befragten Führungskräfte sehen zwei Herausforderungen bei der Umsetzung neuer Arbeits- und Mobilitätskonzepte. Die Entwicklung der IT-Infrastruktur benannte rund die Hälfte. Als größte organisatorische Hürde schätzen etwa 43 % der Befragten die Akzeptanz des Modernisierungsprozesses bei den Mitarbeitern ein. Bei der IT-Infrastruktur stehen vor allem die Datensicherheit und Security im Mittelpunkt. Bei den Strategien für die Angestellten hat sich hingegen einiges getan. Im vergangenen Jahr waren die wichtigsten Aufgaben das Entwickeln und Einführen neuer Arbeitszeitmodelle sowie die Veränderung der Unternehmenskultur selbst. Heute stehen die Akzeptanz bei den Mitarbeitern an erster und deren Weiterbildung an zweiter Stelle.

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