Digitalisierung von Personalprozessen in deutschen Unternehmen durchschnittlich

Bild: AdobeStock/bizvector
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Unsere Arbeitswelt wird immer digitaler. Insbesondere die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung beschleunigt. Eine aktuelle Umfrage, für die das Personaldienstleistungsunternehmen SD Worx insgesamt knapp 15.000 Arbeitgeber und Mitarbeiter in Europa befragte, zeigt, welche Länder und Branchen dabei die Nase vorn haben.

Mehr als jedes zweite Unternehmen legt inzwischen einen Fokus auf die Digitalisierung ihrer HR-Prozesse. Besonders in Unternehmen in Italien (61 %), dem Vereinigten Königreich (59 %), Belgien (59 %) sowie den Niederlanden (57 %) sind entsprechende Bemühung zu finden. In Deutschland sind es mit 52 % etwas weniger. Unternehmen hierzulande liegen damit im europäischen Durchschnitt. Weit vorangeschritten ist die Digitalisierung von HR-Prozessen mit jeweils 60 % in der Industrie sowie der Finanz- und Versicherungsbranche. Auch der Gesundheits- und Nonprofit-Sektor haben mit 58 % bzw. 57 % mittlerweile stark aufgeholt.

Fast jeder Zweite der deutschen Beschäftigten wünscht sich dennoch Verbesserungen hinsichtlich der Arbeitsplatzdigitalisierung. Eine hohe Bedeutung schreiben dieser mit jeweils etwas mehr als der Hälfte vor allem Wissensarbeiter, Führungskräfte und vernetzt arbeitende Teams zu. Persönlicher Kontakt zwischen der Personalabteilung und (potenziellen) Mitarbeitern ist jedoch auch zukünftig – und auch in Zeiten mobiler oder hybrider Arbeit – gern gesehen, bspw. beim Onboarding, Recruiting und bei Gesprächen zur Leistungsbeurteilung oder zum Abschied. Unternehmen sollten hier auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter achten.

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