Der Weg in die Digitalität

Teil 1: Warum wir die Art, wie wir arbeiten, ändern müssen

Die Zukunft hat vorgestern begonnen. Seit wir sie bedingt durch Corona alle einmal ausprobiert haben. Inzwischen werden überall flexiblere Arbeitsbedingungen gefordert und/oder angeboten. Dabei geht es um das Homeoffice, die mögliche Arbeit in Co-Working-Spaces, Workations, also die Kombination aus Arbeit und Urlaub, es geht um Teilzeit, um frei einteilbare Zeiten überhaupt und es kommen täglich neue Themen hinzu – wie die Viertagewoche für ganze Branchen, der Sechsstundentag oder Sie überlegen sich etwas, was morgen Thema wird: freie Bahn für freie Arbeit!

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 Bild: jozefmicic/stock.adobe.com
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Vom Arbeitsmarkt zum Arbeitnehmermarkt

In die Diskussion mischen sich zunehmend begleitende Themen: eine neue Art der Entlohnung (wahlweise transparent, nach festen Bausteinen, nach Alter, Zugehörigkeit, Familienstand etc.), eine neue Art der Zeiterfassung über Vertrauensarbeitszeit oder digital unterstützte Zeiterfassung und die Vertrauensurlaubszeit. In Kalifornien müssen bei Stellenausschreibungen bereits die möglichen Gehaltsbänder transparent dargelegt werden. Sabbatical-Phasen werden zum neuen Normal. In ihnen möchten Menschen sich beruflich, aber auch allgemein inhaltlich wie persönlich weiterentwickeln.

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Max Thinius

Max Thinius
Futurologe, Zukunftsgestalter und Autor

· Artikel im Heft ·

Der Weg in die Digitalität
Seite 38 bis 40
Frei
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