Ausbildung: Nachvermittlung auf Rekordtief

© Karl-Heinz Laube/
pixelio.de
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Paradiesische Verhältnisse am Ausbildungsmarkt – allein es fehlen die qualifizierten Bewerber. Das Resultat nach der diesjährigen Nachvermittlung: weniger neue Ausbildungsverträge als im Vorjahr.

Das meldet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Einem deutlichen Überangebot an Lehrstellen standen nur wenige interessierte Jugendliche gegenüber. Die Beteiligung an der Nachvermittlung erreichte ein Rekordtief.

So registrierten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im November 2,4 % weniger Ausbildungsverträge als zur gleichen Zeit ein Jahr zuvor. In Westdeutschland gingen sie um 1,7 % zurück, in Ostdeutschland sogar um 6,1 %.

„Die Betriebe hätten in diesem Jahr weit mehr Verträge abschließen können“, bedauerte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann gegenüber der „Passauer Neuen Presse“. „Die Nachvermittlungsaktionen im Herbst zeigen, dass es ein großes Angebot an Ausbildungsplätzen gibt, aber zu wenige qualifizierte Bewerber.“

Wer zu Nachvermittlung erschien, konnte unter durchschnittlich sechs betriebliche Ausbildungsplätze wählen. Doch von den 13.600 eingeladenen Jugendlichen kamen nur knapp 4.400. DAS ist mit 32 % die niedrigste Quote seit dem Start des Ausbildungspaktes im Jahr 2004.

„Statt direkt eine betriebliche Lehre zu beginnen, belegen auch zu viele Jugendliche schulische Ersatzangebote“, sagte Driftmann. „So könnten von den 300.000 Jugendlichen, die derzeit in Übergangsmaßnahmen zwischen Schule und Ausbildung sind, bis zu 100.000 Jugendliche direkt einen Einstieg in eine Ausbildung oder zumindest ein betriebliches Praktikum finden.“
 

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Zu

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In der Kürze liegt die Würze: Die in den letzten Jahren neu geschaffenen zweijährigen Ausbildungsberufe haben sich im vergangenen Jahr größter