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Auszubildende
Bild: deagreez/stock.adobe.com

Fehlende Grundkompetenzen erschweren den Berufseinstieg

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie am 8.9.2026 erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

Die vorgelegten Ergebnisse bestätigen, was die Ausbildungsbetriebe des Handwerks seit Jahren erleben: Zu viele junge Menschen verlassen die Schule ohne die Grundkompetenzen, die für eine gelingende Ausbildung nötig sind. Das gefährdet den erfolgreichen Verlauf der betrieblichen Ausbildung und damit den Start ins Berufsleben. Die Studie zeigt, wie es um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler beim Lesen, Rechnen und in den Naturwissenschaften steht. Genau diese Fähigkeiten brauchen Auszubildende, um im Handwerk Fuß zu fassen. Wo sie fehlen, stockt der Lernprozess von Beginn an, und die Betriebe müssen aufwendig nachsteuern. Hinzu kommen Passungsprobleme: Ausbildungsbetriebe und junge Menschen finden nicht zueinander, weil die Vorstellungen vom Ausbildungsberuf nicht mit der Realität übereinstimmen oder es an Mobilität oder Wohnraum fehlt.

Das Handwerk bildet aus und übernimmt Verantwortung für die berufliche Zukunft junger Menschen. Diese Aufgabe gelingt jedoch nur, wenn die Schulbildung ein tragfähiges Fundament legt. Neben einer besseren und flächendeckenden Berufsorientierung an allen Schulformen kommt es deshalb vor allem darauf an, die Grundkompetenzen von Absolventinnen und Absolventen allgemeinbildender Schulen zu verbessern. Die Bundesländer sollten flächendeckend Diagnosesysteme in den Schulen einsetzen, um fehlende Grundkompetenzen frühzeitig erkennen und so noch vor dem Schulabschluss gegensteuern zu können.

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Auszug aus der Pressemitteilung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) vom 8.9.2026

Redaktion (allg.)