BYOD weiter auf dem Vormarsch

©PIXELIO/Jorma Bork
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Lieber das eigene Smartphone als das Firmenhandy? Im Arbeitsleben verschwimmen die Grenzen zwischen Freizeit und Job immer mehr. Und so nutzen auch immer mehr Arbeitnehmer ihre privaten Endgeräte mittlerweile im Büro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Netzwerkausrüsters Cisco.

Inzwischen ermöglichen 89 % aller IT-Abteilungen „Bring Your Own Device“ (BYOD) in irgendeiner Form. Mehr als zwei Drittel aller IT-Entscheider empfinden dies auch durchaus als positiv.
Die Vorteile bei BYOD sind vor allem eine erhöhte Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und geringere Kosten. Die Beschäftigten können ihre Geräte und Anwendungen selbst auswählen und verknüpfen so ihr privates mit dem beruflichen Leben.

Laut Umfrage wird die Anzahl der mobilen Geräte je Arbeitnehmer bis zum Jahr 2014 von 1,8 auf 2,2 weiter ansteigen.Somit steigen auch die Investitionen in diesem Bereich: Beträgt der Anteil für Mobility-Ausgaben im Jahr 2012 in Deutschland noch 15 %, sind es in 2014 bereits 17 %. Weltweit gesehen ist der Anstieg sogar noch größer, von 18 % in diesem Jahr auf 23 % in 2014.

Allerdings fehlt es in den meisten Firmen noch an entsprechenden Unternehmensrichtlinien. Die größten Bedenken der Befragten im Bereich BYOD ist die Erfüllung der Sicherheitsanforderungen. Diese sind in Russland, China und Frankreich besonders hoch. In Deutschland hat jeder Vierte der befragten IT-Entscheider Sicherheitsbedenken.

Sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen gibt es in diesem Bereich noch eine Menge zu tun. Die Studie zeigt, dass nur die Hälfte der großen Firmen und 41 % der Mittelständler BYOD-Richtlinien haben. Und in weniger als der Hälfte aller Firmen gibt es Vorschriften für die Übertragung von Unternehmensdaten.

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