Flugzeugabsturz bei Germanwings – Arbeitskampf fällt aus

(c) Andri Peter / pixelio.de
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Die Lufthansa-Piloten wollen nach dem Absturz des Germanwings-Airbus A 320 zunächst nicht mehr streiken. Nach dem Unglück rücke der Arbeitskampf in den Hintergrund, sagte Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit e. V. gegenüber dem Tagesspiegel.

Noch vor kurzem hatten die Lufthansa-Piloten vier Tage lang gestreikt: Am Samstag, den 21.3.2015 strich die Airline insgesamt 74 der 160 geplanten Langstreckenflüge. Nach Angaben der FAZ sollen etwa 20.000 Passagiere betroffen gewesen sein. Weitere Streiks seien bereits für Ostern angekündigt worden. Wichtigster Punkt im Tarifstreit sind die Vorruhestandsregeln für die Piloten, die nach dem Tarifvertrag des Konzerns bezahlt werden. Die Gewerkschaft will durchsetzen, dass die Flugzeugkapitäne auch in Zukunft Frührenten erhalten, die ihnen das Unternehmen finanziert.

Flug 4U 9525 des Tochterunternehmens Germanwings ist am Morgen des 24.3.2015 in den französischen Alpen abgestürzt. In dem Flugzeug befanden sich 150 Menschen, darunter viele Deutsche.

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