Mehr Tarifabschlüsse 2012

©PIXELIO/Gerd Altmann
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Die Tarifabschlüsse im 1. Halbjahr 2012 übertreffen das Vorjahr deutlich. Dies geht aus der Zwischenbilanz des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Viele Branchen hätten sich wieder auf Tariferhöhungen verständigt, und zwar um durchschnittlich nominal 2,7 %. Vor allem die Metall- und Elektrobranche habe vorgelegt und um 4,3 % bei einer Laufzeit von 13 Monaten erhöht. In der chemischen Industrie seien die Tarife um 4,5 % gestiegen bei einer Laufzeit von 19 Monaten. Im Durchschnitt habe die Gesamtlaufzeit der Abschlüsse rund 17 Monate betragen. Sie sei damit deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahr mit fast 23 Monaten.

„Diese vorläufige Tarifbilanz zeigt, es geht aufwärts“, sagte Dr. Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs, „der kostenneutrale Verteilungsspielraum wurde ausgeschöpft und die Tariflöhne werden in diesem Jahr im Durchschnitt real spürbar steigen.“ Zudem hätten die Gewerkschaften bei der Übernahme der Auszubildenden, bei der Leiharbeit und bei der lebenslauforientierten Arbeitszeitgestaltung tarifpolitische Fortschritte durchgesetzt.
 

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Ein Anstieg der Tarifabschlüsse um 1,7 % – und damit deutlich niedriger als im Vorjahr –, so lautet die Bilanz am Ende des ersten Halbjahrs für 2010. 

Vom Konjunkturaufschwung profitieren auch die Mitarbeiter: Die Tarifabschlüsse im ersten Halbjahr 2011 liegen deutlich über denen des Vorjahres.  

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