Neue Plattform: mit Schülern mobil verbinden

(c) Julien Christ / pixelio.de
(c) Julien Christ / pixelio.de

Jeder vierte Lehrling und ein Drittel der Studenten in Bachelorstudiengängen brechen ihre Ausbildung ab. Die neue Onlineplattform „blicksta“ der Medienfabrik Gütersloh GmbH soll die Berufsorientierung junger Menschen vereinfachen und bietet dabei Kontaktmöglichkeiten zu Arbeitgebern.

Bisher fehle es an guter Berufsberatung, so Thomas Sattelberger (Vorsitzender der HR Alliance) letzte Woche in Berlin. Tanja Hofer (Leiterin Talent Management bei der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG) will durch Kooperationen früh Kontakt zu Nachwuchskräften schaffen und in der beruflichen Entscheidungsphase als potenzieller Arbeitgeber auftreten. Auch für das Handwerk biete die Plattform viele Möglichkeiten, hob Holger Schwannecke (Generalsekretär beim Zentralverband des deutschen Handwerks) hervor. Vor zu schneller Studienentscheidung warnte Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß (Vizepräsident für Lehre und Studium der TU Berlin); Schulabgänger sollten interessengerechte Angebote erhalten. Dazu seien neue Formen der Berufsorientierung nötig, meinte Martin Rabanus (SPD-Fraktionsvorstand).

Mit dem Online-Portal können sich junge Menschen langfristig einen ganzheitlichen Überblick verschaffen, berufliche Stärken und Interessen auswerten und bekommen dadurch individuelle Inhalte sowie Angebote von Kooperationspartnern – am einfachsten mobil – angezeigt. Partnerschaften, i.d.R. über mindestens 2 Jahre, sind für alle Arbeitgeber mit relevanten Ausbildungsangeboten möglich. Vorgesehen ist ein Entgeltmodell, das sich nach der Größe des Unternehmens und dessen Bedarf an Nachwuchs richtet. Kooperationspartner erhalten dafür ein spezielles Leistungspaket mit vielen Möglichkeiten und individueller Betreuung.

Sie möchten unsere Premium-Beiträge lesen, sind aber kein Abonnent? Testen Sie AuA-PLUS+ 2 Monate kostenfrei inkl. unbegrenzten Zugriff auf alle Premium-Inhalte, die Arbeitsrecht-Kommentare und alle Dokumente der Genios-Datenbank.

Printer Friendly, PDF & Email

Es wird konkret: Die Bundesregierung plant für die Zeit nach dem sog. „Shutdown“ und für das Hochfahren der wirtschaftlichen Tätigkeit in Deutschland

Laut einer Studie der TU Chemnitz in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse zu den Auswirkungen von Corona auf die Gesundheit und Psyche im ersten

Mit dem Auslaufen der Homeoffice-Pflicht und dem Ende der Sommerferien planen viele Unternehmen die Rückkehr ihrer Mitarbeiter ins Büro. Laut einer

Die Corona-Pandemie hat sich in unserer Arbeitswelt so umfangreich niedergeschlagen, dass das Tragen von Masken am Arbeitsplatz mittlerweile nur noch

Zum Fachkräftemangel, der schon seit Langem Arbeitgeber und andere Wirtschaftsvertreter besorgt, tritt nun auch die „Great Resignation“ hinzu. Die

Sandra Müller bietet Führungskräften, Projektleitern und Experten praxisnahe Unterstützung in der Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Partnern