Studium: Unzureichende Ausbildung macht Großkonzerne attraktiv

(c) Florentine / pixelio.de
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Der überwiegende Teil der deutschen Hochschulabsolventen ist der Meinung, dass in den Universitäten keine angemessene Vorbereitung  auf eine zukünftige Karriere und Führungsverantwortung stattfindet. Zudem orientieren sich Alumni bei der Jobsuche laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young am liebsten an internationalen Konzernen.

Zu wenig praktische Erfahrungen prangern zwei Drittel der Absolventen an. Ein erfolgreicher Berufsstart ist für die Hälfte von ihnen daher nur denkbar, wenn sie vorher eigenverantwortlich Führungskompetenzen erlernen. Möglicherweise reizt deshalb knapp zwei Drittel der Einstieg in einen international aufgestellten Konzern zu Beginn der beruflichen Laufbahn, glaubt Ana-Cristina Grohnert von Ernst & Young. Denn Großkonzerne böten für die ersten Jahre im Beruf weitere Ausbildungsmöglichkeiten und das Sammeln vielfältiger Erfahrungen im Ausland. Mittelständler und Stat-ups haben das Nachsehen. Nur ein Drittel der ehemaligen Studenten plant eine Karriere bei einem mittelständischen Unternehmen und lediglich 3 % können sich einen Einstieg in einem kleinen Betrieb oder Start-up vorstellen.

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