Zahl der Krankschreibungen geht zurück

Quelle: pexels.com
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Im vergangenen Jahr waren sog. Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfänger des Arbeitslosengeldes I) in Deutschland zwar seltener krankgeschrieben, die Ausfallzeit im Krankheitsfall stieg jeweils aber im Vergleich zu 2016. Zudem hat mehr als die Hälfte der 5 Millionen Versicherten gar keine Krankschreibung abgegeben. Das geht aus vorab veröffentlichten Daten des TK-Gesundheitsreports 2018 hervor.

Für das Jahr 2017 verzeichnete die Techniker Krankenkasse einen Krankenstand von 4,13 %. Die Fehlzeiten aufgrund einer Krankheit gingen demnach um 1,1 % im Vergleich zu 2016 zurück. Im Schnitt entspricht das 15,1 Krankheitstagen pro Versichertem im vergangenen Jahr. Gar nicht krankgeschrieben im Jahr 2017 waren mit 50,9 % der Beschäftigten übrigens etwas mehr als die Hälfte der Versicherten.
Die häufigsten Ursachen für das Fernbleiben waren Depressionen, Atemwegsinfektionen und Rückenschmerzen. Den größten Teil der Beschwerden machen insgesamt aber weiterhin die sog. Muskel-Skelett-Erkrankungen aus, ihr Anteil an den Fehltagen betrug rund 20 %. Dennoch gehen die Fehlzeiten in diesem Bereich eher zurück, bei gleichzeitigem Anstieg psychisch bedingter Ausfälle.

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