Fragen an Martina Ruiß

„Probleme sollte man nicht bewundern, sondern aktiv angehen.“
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Martina Ruiß, Head of HR, Personio, München Bild: Martina Ruiß
Martina Ruiß, Head of HR, Personio, München Bild: Martina Ruiß

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium der Wirtschaftspädagogik, Anglistik und Technology Management an der LMU München und CDTM.

Wären Sie nicht Personalerin geworden, was dann?

Ingenieurin, aufgrund meiner Leidenschaft, Problemen auf den Grund zu gehen.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Da es, anders als es von vielen erwartet wird, ein stark analytisches Feld ist, und ich so meiner Liebe zu Daten und Menschen gleicherweise nachgehen kann.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders, ...

… dass kein Tag wie der andere ist und man kontinuierlich mit neuen Problemen und Fragestellungen konfrontiert wird. Zudem ist es grundsätzlich ein „positiver” Job, d. h. man kann Menschen helfen und verbreitet zumeist gute Nachrichten (z. B. beim Recruiting).

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...

… dann bin ich dankbar, was für tolle Mentoren ich von Beginn an hatte, die mich in meiner persönlichen Entwicklung gefördert haben und mir viele Möglichkeiten eröffnet haben, um mich auszuprobieren (etwa die Entsendung nach Dubai).

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?

Folge nicht einfach Deiner Rollenbeschreibung, sondern mache jede Rolle zu Deiner eigenen. Und: „Du kannst das schon” – immer und immer wieder, wenn ich unsicher war, ob ich etwas schaffe.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?

Beruflich: LinkedIn, Xing, Purple Squirrel

Privat: Facebook und Instagram

Diverse Meet-ups

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?

Keine.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...

… sie positiv, neugierig und lernbereit sind, Probleme nicht bewundern, sondern aktiv angehen und Dinge kritisch hinterfragen.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?

Der Wechsel weg von McKinsey, einem „sicheren” Umfeld inmitten toller Kollegen, Vorgesetzten und Mentoren, zu Personio, mit breiterem und für mich teilweise noch komplett neuen Verantwortungsbereichen.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?

Alle Mitarbeiter gesund und glücklich durch die Corona-Zeiten führen.

Aufbau unseres Büros in Dublin sowie weiteres Wachstum in München, Madrid und London bei Beibehalten unserer großartigen Unternehmenskultur.

Überarbeitung unserer Compensation-and-Benefits-Strategie.

Arbeit bedeutet mir ...

… viel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich auf alle Lebensbereiche auswirkt, wenn ich mit meiner Arbeit nicht zufrieden bin. Zudem bin ich auch nur richtig gut in dem, was ich tue, wenn ich es gerne mache.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?

Eine gute Quelle, um sich über Trends zu informieren und zu arbeitsrechtlichen Themen auf dem Laufenden zu bleiben.

Was lesen Sie in AuA zuerst?

Die neueste Rechtsprechung.

Welche Rituale pflegen Sie?

Da ich keinen Kaffee trinke: Ein Glas kalte Cola light jeden Morgen um 9 Uhr ;)

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ein Glas Wein trinken?

Beruflich: Laszlo Bock (Mitgründer und CEO von Humu)

Privat: Patti Smith (Musikerin)

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?

Eine Salsa-Reise durch ganz Südamerika.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

„Die unendliche Geschichte” von Michael Ende.

Ihre größte Leidenschaft ist ...

… Zahlen, Daten, Salsa tanzen (mit größerer Leidenschaft als Können).

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Wenn Dein Herz „nein” zu etwas sagt, dann lass es bleiben. Egal, wie viel Du bereits investiert hast.

 

 

 

Head of HR, Personio GmbH, München

 

 

 

Studium der Wirtschaftspädagogik, Anglistik und Technology Management an der LMU München und CDTM.

2010 bis 2018: Recruiting bei McKinsey (Köln und Dubai).

Seit 2018: Head of HR bei Personio GmbH.

Martina Ruiß

Martina Ruiß
Head of HR, Personio, München
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Artikel Fragen an Martina Ruiß
Seite 538 bis 539
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Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?

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Was und wo haben Sie gelernt?
Ich habe in Bonn und Tübingen Psychologie studiert.

Wären Sie nicht Personalerin geworden, was dann?
Chirurgie hat mich