„Die Einrichtung einer internen Meldestelle wird Pflicht“

Geplantes Gesetz zum Schutz hinweisgebender Personen
Die Richtlinie (EU) 2019/1937 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2019 zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden, war bereits vor Inkrafttreten mit Wirkung zum 16.12.2019 wiederholt Gegenstand kontroverser Diskussionen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat zur unionsrechtlich gebotenen Umsetzung der europäischen Hinweisgeberschutz-Richtlinie in nationales Recht einen eigenen Referentenentwurf vorgelegt. Das Gesetz zum Schutz hinweisgebender Personen (Hinweisgeberschutzgesetz – HinSchG) sorgte auch in für gewöhnlich gut informierten Kreisen für einige Überraschung. Das haben wir zum Anlass genommen, um uns von David Johnson, MBA, LL.M. (Stellenbosch), Compliance Officer (Univ.), Rechtsanwalt bei der Pinsent Masons Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit Sitz in München, die Hintergründe erläutern zu lassen.
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 Bild: wei/stock.adobe.com
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Die europäische Hinweisgeberschutz-Richtlinie ist bereits Mitte Dezember 2019 in Kraft getreten. Was hat es mit dem Referentenentwurf konkret auf sich?

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David Johnson

LL.M. (Stellenbosch), Rechtsanwalt, Compliance Officer (Univ.), Pinsent Masons Germany LLP, München

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Artikel „Die Einrichtung einer internen Meldestelle wird Pflicht“
Seite 8 bis 12
Frei
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Body Teil 1

Hürden der Richtlinie

Whistleblower gehören zu den wichtigen „Frühwarnsystemen“ unserer Gesellschaft und es erfordert erheblichen Mut

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Body Teil 1

Verhältnis zu Strafrecht und Rechtsstaatsprinzip

Straftaten und ähnlich schwere Verfehlungen eines Arbeitnehmers zulasten des