Entgeltfortzahlung bei Arbeit auf Abruf

Abrufarbeit, Krankheit und Feiertage
Mit dem „Gesetz zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts – Einführung einer Brückenteilzeit“ haben sich zum 1.1.2019 auch die gesetzlichen Regelungen zur Arbeit auf Abruf (§ 12 TzBfG) geändert. Dabei wurden auch Sonderregelungen zur krankheits- und feiertagsbedingten Entgeltfortzahlung getroffen. Die Neuregelungen zur Entgeltfortzahlung haben alte Probleme behoben – aber auch neue Fragen aufgeworfen.
1105
 Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Vor der Novellierung

Bereits nach der alten Rechtslage erhielten Arbeitnehmer auf Abruf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gem. §§ 3 Abs. 1, 4 Abs. 1 EFZG. Es wurde dabei unterschieden, ob die Arbeitszeit im Zeitpunkt der Erkrankung bereits abgerufen war oder noch nicht. War die Arbeit bereits abgerufen, als die Arbeitsunfähigkeit eintrat, erhielt der Arbeitnehmer das Entgelt entsprechend der im Dienstplan vorgesehenen Arbeitszeit fortgezahlt (sog. Lohnausfallprinzip).

Weiterlesen mit AuA-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie AuA-Digital oder AuA-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Tim Gühring

Tim Gühring
Rechtsanwalt, Sozietät Menold Bezler, Stuttgart

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Entgeltfortzahlung bei Arbeit auf Abruf
Seite 720 bis 721
Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Problempunkt

Vorliegend war der Kläger im Rahmen eines Heimarbeitsverhältnisses als Bauingenieur/Programmierer für die Beklagte tätig

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Eine Folge des erweiterten ELStAM-Verfahrens ist, dass der Arbeitgeber seit 1.1.2020 dazu verpflichtet ist, den Lohnsteuer-Jahresausgleich