„Grünes Licht für 44-Euro-Sachbezugskarten“

Welche Neuregelungen ab 2022 gelten

Mit den Jahressteuergesetzen 2019 und 2020 sind zahlreiche Änderungen zum 44-Euro-Sachbezug in Kraft getreten. Gerade die bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern so beliebte Form der Gutscheinkarten unterliegen damit ab dem 1.1.2022 einigen neuen Kriterien, die es für den gesetzeskonformen Einsatz zu beachten gilt. Seit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 13.4.2021 ist nun auch die Phase der Unsicherheit vorbei und klar: Bis zum 31.12.2021 bleiben alle Gutscheinkarten als steuerfreier Sachbezug zugelassen, die ausschließlich zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigen. Ab dem 1.1.2022 müssen jedoch verpflichtend auch sog. ZAG-Kriterien erfüllt werden, damit Arbeitgeber ihren Mitarbeitern weiterhin ein monatlich steuerfreies Gehaltsextra auszahlen können. Die zahlreichen Neuregelungen werfen aktuell viele Fragen zur korrekten Anwendung des steuer- und sozialabgabefreien Sachbezugs auf. Ein Gespräch mit Christian Aubry bringt hier Klarheit.

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 Bild: ViDi Studio/stock.adobe.com
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Was sind grundsätzlich die Vorteile des 44-Euro-Sachbezugs und warum sollten Unternehmen auf diese Art der Mitarbeitermotivation setzen?

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Christian Aubry

Christian Aubry
Geschäftsführer, Edenred Deutschland GmbH, München

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Artikel „Grünes Licht für 44-Euro-Sachbezugskarten“
Seite 44 bis 47
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1 Warum eine Neuregelung? – Einfach erklärt!

Der steuerfreie Sachbezug i. H. v. 44 Euro wird in Deutschland über alle Branchen hinweg, aber

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Das BMF hat mit Datum vom 25.11.2020 eine Neufassung des Schreibens zur steuerlichen Behandlung der Reisekosten von Arbeitnehmern

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Das BMF hat mit Schreiben vom 28.12.2020 die lohnsteuerlich relevanten Werte für unentgeltlich oder verbilligt an Arbeitnehmer überlassene