Informations- und Beratungsrechte

Basics zum BetrVG für Führungskräfte

„Arbeitgeber und Betriebsrat arbeiten unter Beachtung der geltenden Tarifverträge vertrauensvoll und im Zusammenwirken mit den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebs zusammen.“ So beschreibt es § 2 Abs. 1 BetrVG. Bartscher et al. beschreiben es auch so: „In Deutschland ist die Idee der betrieblichen und überbetrieblichen Mitbestimmung in den Unternehmen ein fester, integrativer Bestandteil und in den Mitbestimmungsgesetzen […] fixiert. […] Hierbei geht es darum, die Arbeitsbeziehungen zwischen dem Arbeitgeber und den unterschiedlichen Mitarbeitergruppierungen im Unternehmen zu gestalten und zielführend, auch für das Unternehmen, umzusetzen.“ (Bartscher & Nissen, 2017, S. 413). Wer ist aber dieser „Arbeitgeber“, von dem hier die Rede ist? Geht das mich als Führungskraft etwas an? Ich sage Ja!

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 Bild: master1305/stock.adobe.com
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Auf Augenhöhe verhandeln

Die Betriebsratswahlen 2022 liegen hinter uns. Ein Gremium wird gewählt und meist ist es selbstverständlich, dass sich die Betriebsräte, ob schon länger im Amt oder neu gewählt, auf ihr Amt vorbereiten. So haben sich viele der neu gewählten Betriebsratsmitglieder in den letzten Wochen und Monaten umfassend schulen lassen, hier natürlich auch im Kollektivarbeitsrecht. Doch wie ist das eigentlich bei Führungskräften? Führungskraft wird man oft, weil man sich als beste Fachkraft bewiesen hat und auch persönlich das Zeug mitbringt, ein Team, eine Abteilung, einen Bereich etc. zu führen.

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Prof. Dr. Holger Schwarz

Prof. Dr. Holger Schwarz
M.A., Lehrbeauftragter Fachgebiet Wirtschaft & Management, IU Internationale Hochschule · Duales Studium, Campus Mannheim

· Artikel im Heft ·

Informations- und Beratungsrechte
Seite 8 bis 12
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Body Teil 1

1 Planungs- und Vorbereitungsphase

Regelmäßig gliedert sich eine Um- bzw. Restrukturierung in eine Planungs- und Vorbereitungsphase, eine

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Überrascht Sie der Beschluss des BAG?

Ja und nein. Auf der einen Seite überrascht er mich nicht, weil der Entscheidung ein nahezu identischer

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1 Notwendigkeit angemessener Geheimhaltungsmaßnahmen

Der Begriff des Geschäftsgeheimnisses (vgl. zum GeschGehG generell bereits Schmid/Willems, AuA 2

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Vielfältige Vorteile

Die zunehmend digitale Arbeitswelt macht feste, durchgehende Arbeitszeiten für eine Vielzahl von Mitarbeitern in

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Rechtliche Rahmenbedingungen

Unter dem Begriff des Mitarbeitergesprächs wird allgemein ein in periodisch wiederkehrenden, festgelegten

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Body Teil 1

1 Einführung

Die betriebliche Mitbestimmung feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Die Vorläufer des heutigen Betriebsverfassungsgesetzes