Kein Anspruch auf Homeoffice

Was die Corona-ArbSchV für Arbeitgeber bedeutet
Das BMAS hat Ende Januar eilig die befristete SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zuvor haben die Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin u. a. beschlossen, dass aufgrund der pandemischen Lage auch im beruflichen Kontext eine weitere Reduzierung epidemiologisch relevanter Kontakte erforderlich wird. Was bedeutet das insbesondere hinsichtlich des in diesem Zusammenhang viel beschworenen „Anspruchs auf Homeoffice“ ganz konkret für Arbeitgeber?
1105
 Bild: Studio Romantic/stock.adobe.com
Bild: Studio Romantic/stock.adobe.com

Verfassungsrechtliche Zweifel

Mit der vom BMAS erlassenen Corona-ArbSchV gehen weitreichende Eingriffe in die verfassungsrechtlich geschützte Unternehmerfreiheit (Art. 14 Abs. 1 GG) und die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) einher. Sie ist auf Grundlage von § 18 ArbSchG erlassen worden. § 18 Abs. 1 ArbSchG ermächtigt die Bundesregierung, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrats vorzuschreiben, welche Maßnahmen der Arbeitgeber und die sonstigen verantwortlichen Personen zu treffen haben und wie sich die Beschäftigten zu verhalten haben, um ihre jeweiligen Pflichten, die sich aus diesem Gesetz ergeben, zu erfüllen.

Weiterlesen mit AuA-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie AuA-Digital oder AuA-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Dr. Hermann Gloistein

Dr. Hermann Gloistein
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Dr. Gloistein & Partner, Halle (Saale)

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Kein Anspruch auf Homeoffice
Seite 14 bis 17
Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Problempunkt

Die Vereinigung Cockpit (VC), die als Gewerkschaft das Pilotenpersonal in deutschen Flugbetrieben vertritt, hatte sich in

Die Möglichkeit zur telefonischen Feststellung von Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Vor dem LAG Rheinland-Pfalz (Urt. v. 13.8.2020 – 5 Sa 409/19, rk.) stritten die Parteien über die Vergütung von Überstunden. Der Kläger

Sandra Müller bietet Führungskräften, Projektleitern und Experten praxisnahe Unterstützung in der Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Partnern