Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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 Bild: rangizzz/stock.adobe.com
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der Hinweisgeberschutz ist aktuell in aller Munde – oder zumindest in den Köpfen der Verantwortlichen in Unternehmen. Denn das deutsche HinSchG ist am 2.7.2023 in Kraft getreten, der Schwellenwert, ab dem die Pflicht zur Einrichtung interner Meldekanäle greift, sinkt ab 17.12.2023 auf 50 Beschäftigte und es gibt viele offene Fragen: Wer ist überhaupt verantwortlich? Welche datenschutz-rechtlichen Anforderungen bestehen jetzt? Was hat es mit dem Verbot von Repressalien und der Beweislastumkehr auf sich? Und: Können sich Arbeitgeber gegen den Hinweisgeberschutz entscheiden?

Diese und weitere Punkte haben wir im Rahmen unseres Round Table zum neuen Hinweisgeberschutzgesetz mit vier Experten diskutiert. Einen Ausschnitt des Gesprächs lesen Sie im Titelthema dieser Ausgabe ab S. 8.

Wie wird eine Aufhebungsvereinbarung fehlerfrei abgeschlossen? Was sind die DOs & DON’Ts bei der Kündigung? Die HR-Zertifizierung vermittelt Ihnen diese und weitere Grundlagen für einen rechtssicheren Umgang in Ihrem Alltag als HR-Mitarbeiter:in.

Apropos Veranstaltung: Der Kongress Arbeitsrecht 2024 findet am 12. und 13. März im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin und virtuell statt. Neben der Begrüßung durch den Arbeitgeberpräsidenten Dr. Rainer Dulger bringen die Referenten Sie auf den neuesten Stand bei der EU-Entgelttransparenzrichtlinie, dem Beschäftigtendatenschutz und Direktionsrecht hinsichtlich des Arbeitsortes und der Arbeitszeit. Sie stellen das Zustimmungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit vor und zeigen Chancen und Herausforderungen eines familienbewussten und lebensphasenorientierten Arbeitszeitmanagements sowie Entwicklungen im Vergütungsrecht in der Rechtsprechung des BAG auf.

Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hinter dem QR-Code auf der Nebenseite sowie unter www.kongress-arbeitsrecht.de.

Anne Politz

Anne Politz
Redakteurin, Arbeit und Arbeitsrecht, HUSS-MEDIEN GmbH
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
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Ausgangslage

Die Richtlinie (EU) 2019/1937 vom 23.10.2019 zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen Unionsrecht melden,

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Die europäische Hinweisgeberschutz-Richtlinie ist bereits Mitte Dezember 2019 in Kraft getreten. Was hat

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Alle EU-Mitgliedstaaten bis auf Polen haben inzwischen die Richtlinie (EU) 2019/1937 vom 23.10.2019 zum Schutz von

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Whistleblower bzw. Hinweisgeber sind in aller Munde – und dies nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden oder Wikileaks-Gründer Julian

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Vor Inkrafttreten des HinSchG sahen sich (vermeintlich) hinweisgebende Arbeitnehmer nach der Meldung tatsächlicher oder mutmaßlicher

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Das Hinweisgeberschutzgesetz ist – im zweiten Anlauf – wohl auf der Zielgeraden. Wie sehen Sie die Zukunft des Hinweisgeberschutzes (HinSchG) in