Pandemie und Arbeitsrecht

Welche Vorkehrungen können Unternehmen treffen?

Was dem schweren akuten respiratorischen Syndrom SARS (2003: ca. 8.000 Erkrankte, 800 Todesfälle), den asiatischen Hühnern und östlichen Zugvögeln (2006) sowie den mexikanischen Schweinen (2009) nicht gelang, hat nun ein Pangolin-Schuppentier in Wuhan, China, geschafft: Den Ausbruch einer (Corona, Erreger SARS-CoV-2) Epidemie hervorzurufen, die schon jetzt die meisten Todesfälle verzeichnet – bei 185.067 Infizierten 7.330 Tote (Quelle: Johns Hopkins University, Stand: 17.3.2020, 16:30 Uhr).

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 Bild: CROCOTHERY/stock.adobe.com
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1 Corona-Bedrohungsszenario

Von einer Pandemie spricht man, wenn sich eine Infektionskrankheit länder- und kontinentübergreifend rasch ausbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.3.2020 „tief besorgt“ den Pandemiefall ausgerufen. Da zudem die „normale“ Grippesaison stattfindet, müssen sich die Betriebe auf die Situation einstellen, z. B. durch Aufstellung von Krisen- und Notfallplänen.

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Volker Stück

Volker Stück
Rechtsanwalt, Bonn

Boris Wein

Boris Wein
Rechtsanwalt, Mannheim

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Artikel Pandemie und Arbeitsrecht
Seite 200 bis 206
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Was weiterhin gilt

1. Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich

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Kann der Arbeitgeber die Arbeitnehmer einseitig anweisen, ab sofort wieder ausschließlich im Büro zu arbeiten?
Grundsätzlich ja. Dem Arbeitgeber

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Aktuelle gesetzliche Entwicklungen

Am 27.1.2021 ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten, die pandemiebedingt eine