Teilzeit in der bAV

Endgehaltsbezogene Zusage mit gespaltener Rentenformel
Mit einem Urteil hat das BAG seiner bisherigen Rechtsprechung zur proportionalen Teilhabe von Teilzeitbeschäftigten in der bAV ein weiteres Urteil hinzugefügt. Ausschlaggebend für die Berücksichtigung einer Teilzeitbeschäftigung bei der Berechnung der Betriebsrente sind die Regelungen der jeweiligen Versorgungsordnung. Hierbei besteht für den Arbeitgeber ein relativ weites Gestaltungsermessen.
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 Bild: pixabay.com
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Gleichbehandlung und Proportionalität

Nach § 4 Abs. 1 TzBfG darf ein teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer wegen der Teilzeitarbeit nicht schlechter behandelt werden als ein vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, sofern sachliche Gründe eine unterschiedliche Behandlung nicht rechtfertigen. Einem Teilzeitbeschäftigten ist Arbeitsentgelt oder eine andere teilbare geldwerte Leistung nach dem sog. Prinzip der Proportionalität mindestens in dem Umfang zu gewähren, der dem Anteil seiner Arbeitszeit an der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten entspricht. § 4 Abs.

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Jan Hartloff

Jan Hartloff
Diplom-Mathematiker, Mitgründer, Geschäftsführer, H²B Aktuare GmbH, München

Dr. Brigitte Huber

Dr. Brigitte Huber
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Partnerin, maat Rechtsanwälte, München

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Artikel Teilzeit in der bAV
Seite 48 bis 50
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Die Arbeitgeberin betreibt medizinische Versorgungszentren (MVZ). Sie beschäftigte seit 1.7.2017 eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin

Frei
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Problempunkt

Der Eingriff in erdiente und noch zu erdienende Versorgungsanwartschaften unterliegt nach der Rechtsprechung des BAG