Verschärfte Pflichten im Mutterschutz

Abstrakte Gefährdungsbeurteilung für Schwangere

Für schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen gelten besondere gesetzliche Schutzvorschriften. Unternehmen müssen die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass gesundheitliche Gefährdungen der Beschäftigten und ihres Kindes möglichst vermieden werden und eine unverantwortbare Gefährdung ausgeschlossen wird (§ 9 Abs. 2 MuSchG). Um das sicherzustellen, sind alle Arbeitgeber verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen.

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 Bild: RFBSIP/stock.adobe.com
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1 Arbeitsplatzbezogene Gefährdungen erfassen

Seit 2018 müssen Arbeitgeber für ausnahmslos jede Tätigkeit die Gefährdungen nach Art, Ausmaß und Dauer beurteilen, denen eine schwangere oder stillende Frau oder ihr Kind dabei ausgesetzt ist oder sein kann (§ 10 Abs. 1 MuSchG). Seit dem 1.1.2019 droht bei Nichtbeachtung eine Geldbuße bis zu fünftausend Euro (§§ 10, 32 MuSchG).

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Hans Olbert

Hans Olbert
RA

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Artikel Verschärfte Pflichten im Mutterschutz
Seite 504 bis 509
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