Unzulässige Direktansprache am Arbeitsplatz durch Personalberater

1. Ein Headhunter, der Mitarbeiter eines anderen Unternehmens abwerben möchte, muss seine Identität gleich zu Beginn eines Gesprächs zu erkennen geben.

2. Wird bei einem Anruf ein Mitarbeiter der Telefonzentrale über die Identität im Unklaren gelassen oder getäuscht, um die Weiterleitung zu einem abzuwerbenden Mitarbeiter zu erreichen, liegt eine unzumutbare Belästigung und damit eine unlautere geschäftliche Handlung vor, die den Erlass einer einstweiligen Verfügung rechtfertigt.

(Leitsätze des Bearbeiters)

LG Bonn, Urteil vom 3. Januar 2013 – 14 O 165/12

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Bild: Kzenon/stock.adobe.com
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Die Antragstellerin, eine Systementwicklerin für Softwarelösungen auf dem Gesundheitsmarkt mit 500 Beschäftigten, begehrt von der Antragsgegnerin, die im Bereich der Unternehmens- und der Personalberatung tätig ist, u. a. die Unterlassung von Anrufen mit dem Verweis, der Anrufer rufe von oder im Auftrag der Firma P an.

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