Arbeitsschutz, Urlaubsrecht und Betriebsratsvergütung in der Dezember-Ausgabe der AuA
Im Titelthema der AuA 12/23 befassen sich Dr. Markus Diepold und Matthias Stelzer (beide Dentons Berlin) mit der ohnehin komplexen Thematik des Arbeitsschutzrechts und richten den Blick dabei insbesondere auf die aktuelle Rechtsprechung und neue Arbeitsformen wie Homeoffice, mobile Arbeit oder Desksharing.
Nathalie Polkowski und Johannes Franzmeier (beide WTS Legal München) widmen sich dem Thema Dienstreisen und Reisekostenabrechnung und der Frage nach arbeitsrechtlichen Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen.
Einen Überblick über die aktuelle EuGH- sowie BAG-Rechtsprechung beim Urlaubsrecht geben Prof. Dr. Oliver Haag und Marei Stabernack.
Über die vom Softwarekonzern SAP geplante Partnerzeit – eine andere Form der Auszeit – haben wir mit Benjamin Onnis (FPS) gesprochen.
Prof. Dr. Rainer Sieg stellt den von der Expertenkommission „Rechtssicherheit in der Betriebsratsvergütung“ erarbeiteten Gesetzentwurf sowie weitere von Wissenschaft und Praxis vorgeschlagene Lösungen für eine „richtige“ Vergütung freigestellter Betriebsratsmitglieder dar. Auch im Wortwechsel diskutieren Dr. Jan Tibor Lelley (Buse) und Dr. Ernesto Klengel diesmal über das Ehrenamtsprinzip und die Vergütung von Betriebsräten.
Stefanie Junghans, Head of Talent, Hantel, und Janina Schönitz, Head of Strategie & Reporting, Deutsche Bahn, stellen unter dem Titel „Geteilte Führung in der Praxis“ das Konzept Jobsharing als Antwort auf eine veränderte Arbeitswelt vor. Der sich verändernden Arbeitswelt widmet sich auch Futurologe Max Thinius, der im zwölften Teil unserer Reihe zur Zukunft der Arbeit fordert, die entstehenden Möglichkeiten durch neue Strukturen umzusetzen, statt zu versuchen, sie in die bestehenden, alten Strukturen einzubinden. Teil dieser Veränderungen ist der Wandel hin zu einem Arbeitnehmermarkt, den u. a. der Fach- und Arbeitskräftemangel mit sich bringt. Christophe Zwaenepoel (SThree) zeigt, wie Unternehmen Up- und Reskilling nutzen können, um schlummernde Potenziale in ihrer Belegschaft zu wecken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Der Mangel an Arbeitskräften wird insbesondere bei Pflegeunternehmen deutlich. Dr. Katharina Wakula befasst sich mit den sozialen und rechtlichen Problemen, die illegale Beschäftigung von Pflegekräften mit sich bringt. Auch in Kanzleien und Rechtsabteilungen gibt es etliche offene Stellen. Wie Flexibilität, Gehalt und Möglichkeiten der Karriereentwicklung zu deren Besetzung beitragen können, zeigt Adrian Link (PageGroup).
