Deutlicher Anstieg der Arbeitsstunden

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Im zweiten Quartal dieses Jahres lag die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen bei 316,2 Stunden – ein Anstieg um 6,8 % gegenüber den vergleichbaren Monaten April bis Juni im Corona-Jahr 2020. Laut der aktuellen Arbeitszeitrechnung des IAB befindet sich der Arbeitsmarkt auf Erholungskurs, verglichen mit dem zweiten Quartal 2019 – im Jahr vor der Corona-Pandemie – ist die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen mit rund 3 % jedoch weiterhin geringer.

Die Zahl der Arbeitnehmer in Kurzarbeit ist im zweiten Quartal dieses Jahres aufgrund der Lockerungen um knapp 1,4 Millionen auf rund 2 Millionen gesunken, liegt dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Arbeitsausfall betrug im Zeitraum April bis Juni 8,4 Stunden je Beschäftigten – ein deutlicher Rückgang um 10,2 Stunden im Vergleich mit der identischen Zeitspanne im letzten Jahr zum Höhepunkt der 1. Welle der Corona-Pandemie.

Auch die Zahl der Arbeitnehmer in Mehrfachbeschäftigung ist mit fast 3,9 Millionen im zweiten Quartal 2021 fast wieder auf Vorkrisenniveau. Viele Nebenjobs waren aufgrund der Pandemie im letzten Jahr weggefallen. Gleichwohl ist die Anzahl der Stunden, die der Nebentätigkeit im Durchschnitt nachgegangen wird, mit 62,3 Stunden noch deutlich unter Vorpandemiehöhe.

Das Jahresabo bietet 12 Ausgaben der Zeitschrift, 1 gratis Online-Seminar, AuA-Magazin App + ePaper und eine Prämie Ihrer Wahl - z.B. die praktische 3 in 1 Kofferwaage!

Printer Friendly, PDF & Email

Das Arbeiten im Homeoffice erlebt auch im aktuellen zweiten Lockdown einen Boom, dennoch wollen nur 6,4 % der Unternehmen in den kommenden zwölf

Kurzarbeit, Zeitguthabenabbau, Freistellungen und weniger Überstunden haben zwischen April und Juni eine signifikante Reduzierung der Arbeitszeit

Mobiles Arbeiten und Homeoffice haben sich in der Corona-Krise als wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Tätigkeit erwiesen und