Immer mehr Arbeitnehmer pendeln zur Arbeit

Quelle: pixabay.com
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Die Zahl der Pendler (Überschreiten der Grenze der Wohngemeinde für den Arbeitsweg) in Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Während vor 20 Jahren noch 54 % aller Arbeitnehmer pendelten, waren es im Jahr 2018 knapp 60 %. Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Ausgewertet wurden Daten zum Pendlerverhalten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten für den Zeitraum 2000 bis 2018. Insgesamt pendelten zuletzt 19,3 Millionen Menschen (2000: 14,94 Millionen). Dass die Zahl der Pendler stark zugelegt hat, ist vor allem auf den Zuwachs von 27,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 2000 auf 32,4 Millionen in 2018 zurückzuführen.

Generell weisen die kreisfreien Großstädte eine hohe Zahl an Beschäftigten auf, die von außerhalb kommen. An der Spitze steht München: Hier kommen rund 390.000 Beschäftigte aus einem anderen Kreis in die Stadt zur Arbeit (2000: 295.000). Es folgen Frankfurt am Main (374.000), Hamburg (350.000) und Berlin (315.000). Besonders stark fiel der Anstieg in Berlin aus, wo die Zahl der sog. Einpendler um rund 136.000 zugenommen hat (+ 76 %).

Die Forscher werteten auch die Pendeldistanzen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Danach stieg die durchschnittliche Länge der Arbeitswege von 14,8 km im Jahr 2000 auf 16,9 km im Jahr 2018.

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