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Bild: AdobeStock/Nuthawut
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Kommunikationsprobleme nach Rückkehr ins Büro

Arbeitnehmer wenden sich seit dem Ende der coronabedingten Homeofficepflicht und der damit verbundenen Rückkehr in die Büros gehäuft wegen Konflikten im Team an Coaches und Supervisoren. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zur Rückkehr an den Arbeitsplatz, für die die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e. V. (DGSv) 265 Antworten von zertifizierten Coaches und Supervisoren ausgewertet hat.

Fast drei Viertel der befragten DGSv-Mitglieder berichten über eine Zunahme der Anfragen aufgrund von Kommunikationsproblemen. 71 % hatten Klienten, die über Erschöpfung klagten, bei etwa zwei Drittel waren es Konflikte und Krisen im Job. In der Folge berichtete etwa die Hälfte darüber, dass ihre Coachees sich beruflich verändern wollen.

Hinzu kommt, dass sich viele Beschäftigte an die Flexibilität des Homeoffice gewöhnt haben und sich diese auch zukünftig wünschen. Über drei Viertel der Befragten gab an, dass besonders hybride Arbeitsmodelle, die eine Kombination aus Freiheit und persönlichem Austausch bieten, beliebt sind. Insbesondere Führungskräfte sind bei der Lösung von Konflikten gefragt, die aufgrund der räumlichen Distanz verstärkt oder verschleppt wurden und nun erneut ausbrechen. Damit steht die Teambildung teilweise wieder ganz am Anfang.

Redaktion (allg.)

Konzepte der personen- und organisationsbezogenen Beratung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine Beratungsform ist das Coaching, welches sich...