Kurzarbeit erhöht Angst vor Arbeitsplatzverlust

Bild: pixabay.com
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Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer hält den eigenen Arbeitsplatz trotz der Corona-Pandemie für verhältnismäßig sicher. Dies gilt allerdings nicht für Kurzarbeiter, Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Diese Ergebnisse enthält der „Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland“ der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und des ZEW Mannheim, die tagesaktuell Zufallsstichproben der allgemeinen Bevölkerung in Deutschland erhebt.

Trotz der Schwere des ökonomischen Einbruchs im März und April dieses Jahres ist der Anteil der Befragten, die nur kein oder nur ein geringes Risiko für den Verlust des eigenen Arbeitsplatzes auf Jahresfrist sehen, zwischen Januar und Mai lediglich von 92,5 auf 85,1 % gefallen.

Der Effekt für bestimmte Untergruppen wie z. B. Kurzarbeiter ist deutlich dramatischer: Etwa ein Drittel hält den eigenen Arbeitsplatz für akut gefährdet. Und nur noch gut jeder vierte Arbeitnehmer, der bereits ohne Lohn freigestellt wurde, glaubt, dass der eigene Arbeitsplatz die Krise überleben wird.

Krankheit und Fehlverhalten führen in der Praxis häufig zu einer Belastung des Arbeitsverhältnisses, die den Arbeitgeber darüber nachdenken lässt, das Arbeitsverhältnis vielleicht zu beenden.

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