Ruhe- und Höchstarbeitszeit auf dem Prüfstand

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

Das Bundesland Bayern will mit einer Bundesratsinitiative gegen die bundesweit geltenden Regelungen zur Ruhe- und Höchstarbeitszeit vorgehen. Derzeit sind in Deutschland grundsätzlich höchstens zehn Stunden Arbeit pro Tag erlaubt. Zwischen den Arbeitseinsätzen müssen elf Stunden Ruhezeit am Stück liegen.

In einer Kabinettssitzung begründete die Staatsregierung in München ihren Vorstoß mit einer notwendigen Reaktion auf die Digitalisierung der Arbeitswelt. Diese biete immer mehr Freiraum für orts- und zeitunabhängiges Arbeiten. Das eröffne den Unternehmen und seinen Beschäftigten ein höheres Maß an Flexibilität. Starre Regelungen seien nicht mehr zeitgemäß.

Kein Papier mehr? Dann ist AuA-Digital genau das Richtige für Sie. Einfach 60 Tage kostenlos testen. Nutzen Sie die papierlose Abrufbarkeit von tausenden Fachinformationen und Entscheidungs-Kommentaren.

Printer Friendly, PDF & Email

Der Jahresbericht des BAG macht deutlich, dass man vor dem höchsten deutschen Arbeitsgericht einen langen Atem braucht. Die durchschnittliche Dauer

Das BMAS will die Dokumentationspflichten lockern und die Auftraggeberhaftung klarstellen. Diese und andere Verbesserungen bei der Umsetzung des MiLoG

Ein Gesetz zur Gleichstellung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten wird es in absehbarer Zeit nicht geben, so Ursula von der Leyen.

Damit

Nach langen Diskussionen und Überarbeitungen haben sich die Spitzen der Koalition auf neue Regelungen zu Zeitarbeit und Werkverträgen geeinigt.

Vorau

Die von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geplante Lockerung der gesetzlichen Ruhezeiten-Regelungen birgt Unfall- und Gesundheitsrisiken. Davor

Seit dem ersten Referentenentwurf des BMAS in Sachen Zeitarbeit (Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des AÜG und anderer Gesetze) vom November 2015