Ruhe- und Höchstarbeitszeit auf dem Prüfstand
Das Bundesland Bayern will mit einer Bundesratsinitiative gegen die bundesweit geltenden Regelungen zur Ruhe- und Höchstarbeitszeit vorgehen. Derzeit sind in Deutschland grundsätzlich höchstens zehn Stunden Arbeit pro Tag erlaubt. Zwischen den Arbeitseinsätzen müssen elf Stunden Ruhezeit am Stück liegen.
In einer Kabinettssitzung begründete die Staatsregierung in München ihren Vorstoß mit einer notwendigen Reaktion auf die Digitalisierung der Arbeitswelt. Diese biete immer mehr Freiraum für orts- und zeitunabhängiges Arbeiten. Das eröffne den Unternehmen und seinen Beschäftigten ein höheres Maß an Flexibilität. Starre Regelungen seien nicht mehr zeitgemäß.
