Weihnachtsgeld als Benefit?

Bild: Floral Deco / stock.adobe.com
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Mehr als drei Viertel der tariflich organisierten Arbeitgeber gewähren Weihnachtsgeld. Unterliegen Arbeitgeber keinem Tarifvertrag, schütten 42 % von ihnen zum Jahresende ein entsprechendes zusätzliches Entgelt an die Mitarbeiter aus, wie der DGB mitteilt.

Was für manche Arbeitnehmer eine Selbstverständlichkeit ist, stellt für andere möglicherweise einen weiteren Anreiz dar, ein bestimmtes Unternehmen bei der Stellensuche zu bevorzugen. Und so bestätigen die Zahlen des jüngsten Stellenmarkt-Analyse der Berliner Personalmarktforschung Index Research vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels einen Trend: „Da das Weihnachtsgeld bei den allermeisten Unternehmen kein Standard ist, sollten Firmen diese Leistung daher unbedingt in ihren Stellenanzeigen erwähnen, wenn sie bei ihnen gezahlt wird.“, empfiehlt Jürgen Grenz, Geschäftsführer der Index Gruppe.

Im Zeitraum Januar bis November 2023 tauchte der Begriff „Weihnachtsgeld“ oder „Weihnachtsbonus“ in 1,9 Mio. Stellenanzeigen auf, was einem Anteil von etwa 17 % entspricht. In den Vorjahren waren es 14 % (2022) und 12 % (2021 sowie 2022). Insbesondere die vom Fachkräftemangel betroffenen Berufe werden Arbeitnehmern auf diese Weise schmackhaft gemacht: Hier liegen die Zahlen mit 31 % (im Bereich Logistik) und 26 % (bei Handwerkern und Bauarbeitern) am höchsten. Regional haben die Stellenausschreibungen in Thüringen den höchsten Anteil (21 %), Schlusslicht ist Berlin mit 9 %.

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