Ältere Arbeitnehmer: motiviert und stressresistent

©PIXELIO/Paul-Georg Meister
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Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer birgt ein enormes  Potenzial: Diese sind oft motivierter und leistungsfähiger als gemeinhin angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Organisations- und Wirtschaftspsychologen Prof. Dr. Guido Hertel der WWU Münster.

Nach Auswertung von 40.000 Datensätzen des Schwerpunktprojekts "Altersdifferenzierte Arbeitssysteme" habe sich die Tendenz gezeigt, dass ältere Beschäftigte stressresistenter, erfahrener und teamorientiert sind, da sie sich nicht mehr auf die Karriere konzentrieren und ihr Wissen gerne an Jüngere weitergeben.


„Ältere Menschen kennen sich selbst besser und können mit Emotionen bei der Arbeit besser umgehen als jüngere Berufstätige. Gängige Stereotype wie z. B., dass ältere Arbeitnehmer sich gegen Veränderungen wehren, hängen nicht mit dem Lebensalter an sich, sondern vielmehr mit dem Zeitraum zusammen, den ein Mitarbeiter an ein und demselben Arbeitsplatz zugebracht hat“, erklärt Hertel.


Zwei Aspekte seien für ältere Arbeitnehmer besonders wichtig: Ein respektvoller und würdevoller Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten sowie der Wunsch, eigenes Wissen und Erfahrungen weiterzugeben.

Laut Studie könne mit dem Einsatz älterer Arbeitnehmer auch eine Ausweitung der Lebensarbeitszeit deutlich über 67 Jahre denkbar sein. Eine solche Verlängerung würde mehr Flexibilität bei der Integration von Arbeit und Familie/Freizeit ermöglichen und könne so den veränderten Bedürfnissen Rechnung tragen.
 

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