Arbeitsklima-Umfrage

© Jonathan Keller/
pixelio.de
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Was macht einen Arbeitsplatz für Arbeitnehmer attraktiv? Da hilft nur nachfragen. Genau das hat die Job AG wieder einmal gemacht. Herausgekommen ist bei der repräsentativen Arbeitsklima-Umfrage für das erste Quartal 2013 Folgendes:

Auf Platz eins steht, wie schon im letzten Quartal 2012, mit 67 % die „angemessene Bezahlung“. Danach folgen „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“ (56 %), „Aufgabenverteilung und Definition der Kompetenzen und Verantwortungen“ (43 %) sowie „flexible Arbeitszeitmodelle“ (31 %). Die Rangfolge der Attraktivitätsfaktoren ist in Ost und West gleich.

Begehrt sind ferner „gute Sozialleistungen des Arbeitgebers“ (23 %), „schnelle und transparente Informationspolitik der Vorgesetzten“ (17 %) sowie „regelmäßige Weiterbildung und Weiterqualifizierung“ (15 %). Letzteres finden 16 % der Mitarbeiter im Westen wichtig, im Osten sind es nur 10 %. Mit „variablen Gehaltsbestandteilen, die an individuellen Zielen festgemacht werden“ können Arbeitgeber dagegen gerade einmal 4 % der Arbeitnehmer locken.

Unter dem Strich hat der Faktor „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“ vom vierten Quartal 2012 zum ersten Quartal 2013 am meisten zugelegt: nämlich von 49 auf 56 %. „Diese Entwicklung überrascht nicht“, meint Stefan Polak, Vorstand der Job AG. „Wenn die finanziellen und sozialen Rahmenbedingungen weitgehend stimmen, nimmt die Bedeutung der sog. weichen Motivationsfaktoren zu. Und dass viele Berufstätige Wertschätzung für ihre geleistete Arbeit als wichtige Motivation betrachten, sollte Signal sein, diesen und weitere Faktoren ernst zu nehmen.“

Doch manche Ansichten sind auch eine Altersfrage. So finden die 30 bis 39-Jährigen und die 50 bis 59-Jährigen mit gut 70 % eine angemessene Bezahlung besonders wichtig. Ab 60 Jahren tritt dann die „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“ mit 65 % deutlich in den Vordergrund. Das gilt im Übrigen auch für die „Aufgabenverteilung und Definition der Kompetenzen bzw. Verantwortungen“. Hier liegt diese Altersgruppe ebenfalls mit 48 % über dem Durchschnitt.
 

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