Einigung im Tarifstreit: Klinikärzte bekommen mehr Geld

Quelle: pixabay.com
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Die Gewerkschaft Marburger Bund und die kommunalen Arbeitgeberverbände haben eine Grundsatzeinigung in Sachen Gehalt erzielt, nachdem es bereits in den vergangenen Monaten mehrere Warnstreiks gegeben hatte. Der Vertrag, der nach über 24 Stunden Verhandlung geschlossen wurde, gilt für zwei Jahre und betrifft mehr als 500 kommunale Krankenhäuser. Das hat die Nachrichtenagentur dpa Mitte der Woche gemeldet.

Rückwirkend zum Jahresbeginn erhalten rund 55.000 Ärzte 2,5 % mehr Geld. In den Jahren 2020 und 2021 ist ein weiterer Anstieg um jeweils 2 % vorgesehen. Zudem werden ab Juli dieses Jahres die Arbeitszeiten elektronisch erfasst und Wochenenddienste beschränkt. Ab 2020 sollen mindestens zwei Wochenenden im Monat arbeitsfrei bleiben. Die Dienstpläne müssen einen Monat im Voraus vorliegen.

Für die Kliniken bedeutet die Einigung Mehrkosten i. H. v. rund einer halben Milliarde Euro und zusätzlicher Personalbedarf aufgrund der strengeren Regeln für die Dienstzeiten.

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