ELENA-Verfahren seit 3. Dezember eingestellt

Aus, Schluss, vorbei – seit 3. Dezember ist das ELENA-Verfahren endgültig Geschichte.  

Nachdem das „Gesetz zur Aufhebung von Vorschriften zum Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA)“ am 2. Dezember im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, ist es am 3.12.2011 in Kraft getreten. Damit sind Arbeitgeber endlich der Pflicht enthoben, jeden Monat die Entgeltdaten im ELENA-Verfahren an die Zentrale Speicherstelle zu melden. Diese nimmt seitdem auch keine Arbeitnehmerdaten mehr entgegen. Alle bisher gespeicherten Daten werden unverzüglich gelöscht. Wirtschaftsminister Rösler zeigte sich erleichtert: „Gut, dass es uns gelungen ist, Elena noch vor Jahresende endgültig aufzuheben. Das ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die durch ELENA besonders belastet wurden, eine gute Nachricht. Jetzt gilt es, aus den bislang gesammelten Erfahrungen zu lernen und künftig ein praktikables und unbürokratisches Verfahren für die elektronische Übermittlung von Entgeltdaten zu entwickeln. Eine vollständige oder teilweise Massenspeicherung von Daten wie im ELENA-Verfahren muss jedoch vermieden werden.“ Detaillierte Informationen zur Abwicklung finden sich unter www.das-elena-verfahren.de/.

 

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