Fachkräftemangel hält an

©PIXELIO/Gerd Altmann/Ladyoak.com
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Der Fachkräftemangel beschäftigt deutsche Unternehmen nach wie vor - jeder dritte Arbeitgeber sieht darin eines der größten Risiken für die eigene wirtschaftliche Entwicklung. Dies geht aus dem Arbeitsmarktreport 2011 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor.

Über ein Drittel (37%) der Befragten können danach ihre freien Stellen zwei Monate oder länger nicht besetzen. Diese Werte hätten in der Bauwirtschaft und Industrie sogar bei über 40 % gelegen. „Gute Mitarbeiter werden händeringend gesucht“, kommentierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Dercks. Insbesondere technikorientierte Branchen, wie Fahrzeugbau und Elektrotechnik, seien betroffen.
Fast jeder dritte Betrieb plane deshalb, mehr Fachkräfte zu gewinnen und diese durch eine bessere Arbeitgeberattraktivität an sich zu binden. Dies soll neben einer besseren Bezahlung durch Arbeitsplatzqualität, Karrierechancen und Eigenverantwortung geschehen. Das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel stelle zudem die Aus- und Weiterbildung dar - auch, wenn es schwierig für die Unternehmen sei, geeignete Azubis zu finden. Zwei Drittel der Befragten hätten sich in diesem Zusammenhang für eine bessere Qualifikation der Schulabgänger ausgesprochen.

Weitere gute Instrumente, Fachkräfte anzusprechen, seien die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Beschäftigung Älterer und eine Ausweitung der Arbeitszeit 

(Hören Sie zum Thema „Fachkräftemangel und Worklife-Balance“ auch den Vortrag von Prof. Dr. Gregor Thüsing, Uni Bonn, auf unserem Kongress „Arbeitsrecht 2012“ am 28. und 29.2.2012!)

 



 

 

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