Fachkräftemangel: MINT-Lücke von 150.200

Händeringend gesucht: MINT-Fachkräfte – sprich Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker – und zwar 150.200. Das meldet die von BDA und BDI getragene Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Damit hätte der Fachkräftemangel im Mai 2011 ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht. Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative und Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, warnt deshalb: „Die deutsche Wirtschaft boomt, aber wichtige Mitarbeiter fehlen. Insbesondere Ingenieure werden händeringend von den Unternehmen gesucht. Der Arbeitsmarkt ist nahezu leergefegt. Aufträge können nicht angenommen werden, Projekte verzögern sich. Die Folge sind Wertschöpfungsverluste in Milliardenhöhe. Aus Sicht der Unternehmen ist der Fachkräftemangel ein Hauptrisiko für die wirtschaftliche Entwicklung.“ Sattelberger fordert daher, die MINT-Bildung in Kitas, Schulen und Hochschulen auszubauen und zu verbessern. Außerdem sei es notwendig, mehr junge Frauen für ein MINT-Studium zu begeistern. Darüber hinaus plädiert er dafür, ausländischen Absolventen deutscher Hochschulen, die häufig MINT-Fächer studieren, ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu geben, wenn sie hierzulande einen Job gefunden haben.

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Mehr denn je dringend gesucht: MINT-Fachkräfte – denn innerhalb eines Jahres hat sich die Versorgungslücke um fast 135 % erhöht. 

 

Darauf macht die

Gut 121.000 Arbeitsplätze in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind derzeit unbesetzt. Den Unternehmen fehlen MINT

Keine frohe Botschaft in der Vorweihnachtszeit: Die MINT-Fachkräftelücke hat sich seit Jahresbeginn um 73 % vergrößert. So steht es im MINT-Report

Von Prof. Dr. Christian Scholz und Thomas Sattelberger, Verlag Franz Vahlen, München 2012, 208 Seiten, gebunden, Preis: 65 Euro
 

Rund 123.000 Arbeitskräfte – so groß ist derzeit die Fachkräftelücke im MINT-Bereich. Dabei fehlt es zu gleichen Teilen an akademischen und

Neue Medien und Globalisierung: Die Arbeitswelt verändert sich stetig. Welche Bedeutung haben diese Neuerungen nun für Arbeitnehmer und Arbeitgeber?

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