Gute Stimmung unter Hochschulabsolventen

(c) Thomas Kölsch / pixelio.de
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Akademiker in Deutschland sind zehn Jahre nach ihrem Abschluss erfolgreich und zufrieden. Die Arbeitslosenquote liegt bei einem Prozent, das Gehalt ist überdurchschnittlich. Dies geht aus einer langjährigen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung, gefördert durch das Bundesbildungsministerium, hervor.

Die Forscher analysierten die berufliche Situation der Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2000/2001 und befragten diese im Abstand von einem Jahr, fünf Jahren und zehn Jahren nach ihrem Abschluss. Dabei geben 92 % an, adäquat oder fachlich angemessen beschäftigt zu sein, 40 % haben eine Führungsposition inne. Lediglich 8 % sind weder in der dem Abschluss entsprechenden Position, noch fachlich angemessen tätig. Die überwiegende Zufriedenheit resultiert aus den ansprechenden Arbeitsinhalten (85 %), dem Arbeitsklima (78 %) und der beruflichen Position (73 %). Weit weniger häufig werden das Einkommen (55 %), die Work-Life-Balance (53 %) und die Aufstiegsmöglichkeiten (38 %) genannt. Auch wenn der Zufriedenheitswert in Bezug auf das Einkommen eher gering ist, können sich die durchschnittlichen Bruttojahresgehälter sehen lassen. Sie liegen mit ca. 63.000 Euro nach dem Überwinden der ersten beruflichen Findungsphase deutlich über dem Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer in Deutschland.

Die Nachteile der akademischen Ausbildung sind jedoch auch deutlich sichtbar. Die lange Zeit der Unsicherheit in den Anfangsjahren des Berufseinstiegs und die damit einhergehende Zurückhaltung bei der Familienplanung sorgen dafür, dass 40 % der Akademiker zehn Jahre nach ihrem Hochschulabschluss noch kinderlos sind.

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