MINT-Report: Die Frauen sind im Kommen

© Gerd Altmann/
pixelio.de
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„Frauen und Technik …“ – nein, der Witz zieht nicht mehr, seitdem es mehr und mehr die Frauen sind, die die Fachkräftelücke im MINT-Bereich schließen.

Denn durch die demografische Entwicklung verabschieden sich deutlich mehr Ingenieure und Techniker in den wohlverdienten Ruhestand als ihnen junge Kollegen nachfolgen. Das Ergebnis: Die MINT-Fachkräftelücke (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wächst von Jahr zu Jahr. Im Oktober 2012 lag sie bereits bei 121.300 Personen.

Hier kommen nun laut der Exzellenz-Initiative für die Wirtschaft (EXIST-ING) die Frauen ins Spiel. In den letzten Jahren haben u. a. sie dazu beigetragen, dass Stellen in technischen Bereichen überhaupt besetzt werden konnten. Kein Wunder: Während im Jahr 2005 erst rund 19.900 Frauen ein MINT-Studium abschlossen, waren es 2011 bereits 32.300. Die Damen holen also auf. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihr Anteil an den MINT-Absolventen mit weniger als einem Drittel noch immer eher dürftig ist.

Aber es bewegt sich etwas. Auch der Anteil erwerbstätiger MINT-Akademikerinnen hat sich von 2005 bis 2009 um 4,5 % gesteigert. Doch es könnte noch besser werden. Das Projekt EXIST-ING, das u. a. vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird, will vor allem KMU dabei unterstützen, das Potenzial ihrer Ingenieurinnen noch mehr zu erschließen. Dafür bietet es Seminarmodule sowie eine kostenfreie Begleitung von Geschäftsführungen und Personalleitungen an, um Gender Diversity im Qualitätsmanagementsystem EFQM zu verankern. Infos finden sich unter www.exist-ing.de.
 

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