Spitzenverbände fordern weiterhin CSR-Freiwilligkeit

© PIXELIO/Jutta Rotter
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Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) haben die Ankündigung der EU-Kommission kritisiert, eine Berichterstattungspflicht über gesellschaftliches Engagement einführen zu wollen.

 

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft fordern die Kommission auf, den breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens zur Freiwilligkeit von Corporate Social Responsibility zu respektieren und den bewährten Kurs der vergangenen zehn Jahre weiterzuführen. Sie sehen in der geplanten Pflicht eine weitere bürokratische Last, die in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen steht. Die EU-Kommission würde damit ganz massiv in die Gestaltungsfreiheit der Unternehmen eingreifen. Zudem wiesen die Verbände darauf hin, dass viele Unternehmen bereits die bestehenden Leitfäden zur freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung anwenden würden.

 

Die EU-Kommission hatte am 25.10.2011 in der Mitteilung „A renewed EU strategy 2011 - 2014 for Corporate Social Responsibility“ die sozial-ökonomische Verantwortung von Unternehmen definiert und will die europäische Wirtschaft u. a. auf internationale CSR-Richtlinien und -Grundsätze verpflichten.

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Die beklagte Arbeitgeberin ist ein Unternehmen der S-Gruppe. Sie nahm ihre Geschäftstätigkeit am 1.9.2011 auf, um in B