Studie: Vor- und Nachteile von Mobile Work

Source: pixabay.com
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Arbeitnehmer arbeiten sehr häufig mobil an wechselnden Orten – auch im eigenen Betrieb. Das betrifft heute bereits mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter, offenbart der Abschlussbericht „Mobiles Arbeiten“ auf Initiative des Messeveranstalters spring Messe Management.

Mobile Worker arbeiten nicht hauptsächlich von unterwegs oder im Homeoffice, sondern auch oft an wechselnden Orten im Betrieb. Dabei profitieren sie von Lage, Dauer und Verteilung der Arbeitszeit. Über die Hälfte der Befragten sieht darin bessere Gestaltungsmöglichkeiten.
Mobil arbeitende Mitarbeiter sind auf der anderen Seite wechselnden physikalischen Faktoren wie Licht, Temperatur und Klima ausgesetzt. Bei ungewöhnlichen Arbeitsorten erfüllt das Mobiliar meist nicht die Ergonomie-Standards. Nicht zu verachten sind auch unvorhersehbare akustische Störquellen oder ein ablenkendes Umfeld. Damit müssen Mobile Worker lernen umzugehen. Viele berichten von psychischen Symptomen, z. B. Anspannung, vorzeitiger Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder gesteigerter Reizbarkeit. Wichtig ist deshalb ein entsprechender Gesundheitsschutz. Die Mehrheit der sehr großen Unternehmen (mit über 3000 Beschäftigten) hat die notwendigen Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt. Bei den kleineren Unternehmen nimmt die Zahl sukzessive ab. Speziell für mobile Bildschirmarbeitsplätze haben vergleichsweise deutlich weniger eine solche durchgeführt, weil dafür viel kleinteiligere Untersuchungen notwendig sind, als für stationäre Bildschirmarbeitsplätze.
Mobiles Arbeiten fördert Arbeitszufriedenheit, -leistung und -qualität. Bezüglich der Arbeitsumgebung, Arbeitsplatz und benötigter Arbeitsmittel sehen viele mobiles Arbeiten aber noch kritisch. Bspw. eignen sich die gängigen Office-Applikationen für manche Geräte wie Smartphone und Tablet noch nicht, so dass vielfach noch Laptops zum Einsatz kommen.

Partner des Projekts sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e. V. (DGFP) und das Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH).

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