Umweltministerin will pendlerfreundliche Betriebe fördern

Quelle: pixabay.com
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Nach übereinstimmenden Medienberichten plant Bundesumweltministerin Hendricks die Unterstützung pendlerfreundlicher Betriebe. Bereits in den nächsten Wochen sollen Interessierte in einem Wettbewerb Modellprojekte entwickeln. Besonders nachahmenswerte Ideen sollen dann ausgewählt und mit insgesamt sieben Millionen Euro gefördert werden. Parallel dazu will das Bundesverkehrsministerium Fahrradschnellwege mit 25 Millionen Euro fördern. Diese Wege sollen mehr Pendler aufs Rad locken. Die eigenen Ideen aus dem Bundesumweltministerium klingen zunächst jedoch nach kleinen Einzelmaßnahmen, die die Unternehmen veranlassen sollten. Die Rede ist von Jobtickets, der gemeinsamen Nutzung von Autos, Schaffung von Fahrradstellplätzen und flexibleren Homeoffice-Angeboten. Dies sei nicht nur im Sinne der Umwelt, sondern sorge auch für mehr Lebensqualität, sagte Hendricks in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung Anfang April.

Hintergrund der Initiative ist die steigende Zahl an Berufspendlern in Deutschland. Allein im vergangenen Jahr pendelten laut Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) 60 % aller Arbeitnehmer zum Job in eine andere Gemeinde. Zur Jahrtausendwende 2000 waren es noch 53 %. Am häufigsten gependelt wird in München (355.000 Menschen), gefolgt von Frankfurt am Main mit 348.000 Berufstätigen. Den größten Anstieg der Pendlerzahlen gibt es in Berlin. In der Hauptstadt ist die Zahl seit 2000 um 53 % auf 274.000 gestiegen. Die durchschnittlich zurückgelegte Entfernung beträgt bundesweit 16,8 Kilometer.

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Von Bernd Klemm, Dr. Hendrick Kornbichler, Dr. Hans-Peter Löw, Dr. Ingrid Ohmann-Sauer, Dr. Eckard Schwarz und Thomas Ubber (Hrsg.), 2. aktualisierte