Zwanzig Fragen an Dr. Philipp Klarmann

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 Dr. Philipp Klarmann - Corporate Audit Counsel/Attorney-at-law, VP, Head of Compliance and Forensic Audit, Corporate Audit, SAP AG, Walldorf
Dr. Philipp Klarmann - Corporate Audit Counsel/Attorney-at-law, VP, Head of Compliance and Forensic Audit, Corporate Audit, SAP AG, Walldorf

Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften in Heidelberg und Mainz. Das Lernen meines Berufs fand aber eher später in der Praxis statt.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Wahrscheinlich Mediziner, wie der Rest der Familie. Noch heute fühle ich mich verpflichtet, bei Schürfwunden, Spreißeln oder ähnlichen „Notfällen“ als Erster Soforthilfe zu leisten.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Weil mir Sprachen Spaß machten und ich gerne und viel rede. Ich dachte, daraus ließe sich mit Jura am besten etwas machen.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders ...
... die Vielfalt der Situationen, die man erlebt und die Überraschungen dabei.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke ...
... bin ich jedem dankbar, der mir eine Chance gegeben und mir trotz meiner „jugendlichen Unreife“ vertraut hat.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?
Geh niemals alleine essen.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?
Die Kollegen, mit denen man sich versteht, maßvoll das Internet und lokale Netzwerke in Asien und Europa.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?
Eigentlich keine; eventuell hätte ich doch mit dem Personaler bei der Internationalen Weinorganisation in Paris sprechen sollen ...

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...
... sie autonom arbeiten, etwas gut machen wollen und wissen, warum sie es tun.

Was war Ihre schwerste Entscheidung als Personaler?
Die fristlose Kündigung eines Mitarbeiters.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?
Die neuen SAP-Technologien und die weitere Entwicklung Europas und Chinas als Wirtschaftsräume.

Arbeit bedeutet mir ...
... sinnvolle Tätigkeit und intellektuelle Herausforderung.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?
Eine Zeitschrift mit einer großen Themenpalette, modern und sehr gut lesbar.

Was lesen Sie in AuA zuerst?
Das Vorwort natürlich.

Welche Rituale pflegen Sie?
Gemeinsame Familienessen, besonders an unseren Lieblingsorten in Singapur.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier trinken?
Dietmar Hopp und Uli Hoeneß, am besten gemeinsam.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?
Auf eine Whisky-Segeltour nach Schottland.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Leider habe ich viel zu viele Lieblingsbücher, aber ich kehre immer wieder zum Herrn der Ringe und zu Roland Baaders Büchern zurück.

Ihre größte Leidenschaft sind...?
... lange Brettspielabende.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Siehe oben: Geh niemals alleine essen.

Vita: Arbeitet seit 11 Jahren im SAP-Konzern. Dort betreute er zunächst den Bereich Arbeitsrecht und baute den Bereich Labour Relations für den Konzern auf. Seit Mitte 2008 leitet er in der Konzernrevision den Bereich der Compliance-Prüfungen sowie regionale Prüfungen im asiatischen Raum und berät die Konzernrevision in allen Rechtsfragen.

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Dr. Philipp Klarmann
Frei
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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Ausbildung zur Handelsassistentin bei Hertie, DiplomstudiumPsychologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel,

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg, Referendariat in Hamburg. Diverse Nebenjobs im Hamburger Hafen.

Wären Sie

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaften und Referendariat mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Hamburg.

Wären Sie nicht

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn.

Wären Sie nicht

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Was und wo haben Sie gelernt?
Verlagskauffrau im wissenschaftlichen Springer-Verlag, Rechtswissenschaft an der FU Berlin und MBA in Bled, Slowenien.

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Nicht aufzugeben, was auch passiert. Wo: im Leben und mit den beteiligten Personen.

Wären Sie nicht Betriebswirt geworden