Zwanzig Fragen an Alexander Lengstorff Wendelken

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Alexander Lengstorff Wendelken Bild: Lisa Heidenbluth
Alexander Lengstorff Wendelken Bild: Lisa Heidenbluth

Was und wo haben Sie gelernt?

Ich habe in einer Bremer Brauerei Industriekaufmann gelernt und anschließend Rechtswissenschaften studiert.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?

Bis zu meiner Berufsausbildung wollte ich Arzt werden.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Während meiner Ausbildung habe ich insbesondere durch mein Engagement als Vorsitzender der JAV erste Einblicke in das Thema Arbeitsrecht bekommen. Das hat maßgeblich meinen Studienwunsch beeinflusst.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders, ...

... dass ich einen aktiven Beitrag für den Erfolg eines Unternehmens leisten kann.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...

... dann habe ich viel Glück gehabt. Mit dem Einstieg ins Berufsleben hatte ich die Chance, mich intensiv in verschiedenen Bereichen und Strukturen von Unternehmen einzubringen.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?

Gehe immer dorthin, wo du etwas bewegen kannst.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?

Facebook, Instagram, Xing und LinkedIn.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?

Keine.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...

... sie über die fachliche und materielle Ausrüstung verfügen, ihre Aufgabe klar beschrieben ist, man ihnen Raum und Vertrauen schenkt und vor allem zulässt, dass sie Spaß an der Arbeit haben.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?

Es gab viele herausfordernde Entscheidungen, die aber alle gut abgewogen waren und dem Zweck dienten, das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten zu erreichen. Ich kann deshalb nicht sagen, dass es die „schwerste“ Entscheidung gab.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?

Die größte Herausforderung wird sein, die Veränderungsbereitschaft und die Agilität der Belegschaft auf hohem Niveau zu halten. Zudem wird der Transformationsprozess nur gelingen, wenn wir den Bedarf des Business verstehen, die passenden Personalkonzepte ableiten und sie erfolgreich in den laufenden Betrieb integrieren.

Arbeit bedeutet mir ...

... Spaß am Gestalten und Bewegen.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?

Umfassende Fachinformationen, relevante Themen und praxistauglich.

Nun ist das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) mit fast einjähriger Verspätung durch den deutschen Bundestag verabschiedet worden.
Welche Auswirkungen haben die Neuregelungen auf die betriebliche Praxis und wo besteht konkreter Handlungsbedarf

Was lesen Sie in AuA zuerst?

Beiträge zur aktuellen Rechtsprechung und über moderne Personalarbeit.

Welche Rituale pflegen Sie?

Keine.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ein Glas Wein trinken?

Mit Manuela Schwesig, Hugh Grant und Manuel Lettenbichler.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?

Asien habe ich noch nicht für mich entdeckt.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

„Die Geschichte des Rechts“ von Uwe Wesel.

Ihre größte Leidenschaft ist ...

... sportliche Aktivitäten gemeinsam mit meinen Töchtern.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Allen Menschen respektvoll auf Augenhöhe zu begegnen.

VITA

Jahrgang 1971, aufgewachsen in Bremen, Abitur, Ausbildung zum Industriekaufmann, Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen, verschiedene Stationen und Verantwortlichkeiten im HR-Bereich von Vattenfall in Berlin, Stockholm und Cottbus, Geschäftsführer der Transport- und Speditionsgesellschaft Schwarze Pumpe mbH, seit 2019 Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor MIBRAG

Alexander Lengstorff Wendelken

Alexander Lengstorff Wendelken
Geschäftsführer Personal, Arbeitsdirektor, Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH, Zeitz
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Artikel Zwanzig Fragen an Alexander Lengstorff Wendelken
Seite 237
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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium und Promotion an der Uni Hamburg.

Wären Sie nicht Betriebswirt/Personaler geworden, was

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium für das Lehramt Sekundarstufe II für die Fächer

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Ich bin in Brasilien aufgewachsen und habe dort mein Abitur

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Was und wo haben Sie gelernt?

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz, Rechtsreferendariat am LG Ravensburg.

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Was und wo haben Sie gelernt?

Diplomstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Ich bin gelernter Offizier, habe während der Zeit in der