Zwanzig Fragen an Daniel Metz

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Daniel Metz, Direktor Human Resources Deutschland/Österreich, Scania Deutschland GmbH, Koblenz Bild: Scania
Daniel Metz, Direktor Human Resources Deutschland/Österreich, Scania Deutschland GmbH, Koblenz Bild: Scania

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Management und Organisationsentwicklung.

Wären Sie nicht Personaler geworden, was dann?

Einen alternativen Berufseinstieg hätte ich im Inhouse-Consulting eines großen Telekommunikationskonzerns finden können.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Betriebswirtschaftliche Erfolge können nur mit motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern realisiert werden. Hier wollte ich einen aktiveren Beitrag leisten und insbesondere das Thema Personalentwicklung und Talentmanagement professionalisieren.

An meinem Beruf fasziniert mich, ...

... Zukunft aktiv mitgestalten zu können.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...

... dann denke ich an viel Tatendrang, das operative Ergebnis zu verbessern und an wenig Erfahrung, wie dasSpannungsverhältnis zwischen unternehmerischer Zielstellung und individuellen Bedürfnissen auf Mitarbeiterseite auszubalancieren ist. Gerade Letztere werden heute von der Generation Z viel deutlicher artikuliert.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?

„Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen – und genug Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.“ (Theodore Roosevelt)

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?

Gerade heute zählen für mich persönliche Kontakte, die auch im beruflichen Kontext relevant sind. Netzwerke auf Unternehmens- oder Verbandsebene gehören ebenso dazu wie Kontakte zu externen Stakeholdern sowie Xing und Linkedin.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?

Keine.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...

... sie Leistungsbereitschaft zeigen, sie ihre Leistungsfähigkeit im Zusammenspiel mit dem Vorgesetzten entwickeln und wenn ihnen die Organisation dann die Möglichkeit bietet, sich mit all ihrem Potenzial einzubringen und ihre Leistung zu entfalten.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?

Die Aussprache der ersten Kündigung.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?

Sicherung der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit der Organisation vor dem Hintergrund der demografischen und sich abkühlenden ökonomischen Rahmenbedingungen.

Arbeit bedeutet mir ...

... viel, da ich mich hier beruflich verwirklichen kann.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?

Ein fundiertes Informationsportal für alle Personaler.

Was lesen Sie in AuA zuerst?

Die „Rechtsprechung“, um mich über aktuelle Trends auf dem Laufenden zu halten.

Welche Rituale pflegen Sie?

Mein regelmäßiges Sportprogramm am Wochenende.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ein Glas Wein trinken?

Mit Dr. Claus Otto Scharmer vom MIT in Cambridge, der mit seiner „Theorie U“ zukunftsweisende Veränderungsprozesse sozialer Systeme beschreibt.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?

Nach Chamonix, um von dort aus mit Skiern die Alpen in Richtung Zermatt zu überqueren.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

„Postheroisches Management“ von Prof. Dr. Dirk Baecker.

Ihre größte Leidenschaft ist ...

... meine Familie.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Einen Beitrag leisten, um Menschen in ihrem Tun erfolgreich zu machen.

VITA

Geboren im Sommer 1973 und aufgewachsen in Wuppertal. Nach Abschluss einer Ausbildung zum Industriekaufmann Aufnahme eines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Privatuniversität Witten/Herdecke und Aufenthalte an der Universität Innsbruck sowie der Katz Graduate School of Business in Pittsburgh.

Einstieg 2002 bei Lidl als Verkaufsleiter in Niedersachsen, als stellvertretender Vertriebsleiter bzw. Vertriebsleiter in Nordrhein-Westfalen. 2010 Übernahme der erstmalig zu besetzenden Funktion des Personalleiters und später des Personal- und Verwaltungsleiters.

Seit September 2019 als Direktor Human Resources bei Scania tätig.

Ausgebildeter Business-Coach, Scrum-Master und u. a. tätig als ehrenamtlicher Arbeitsrichter.

Daniel Metz

Daniel Metz
Direktor Human Resources Deutschland/Österreich, Scania Deutschland GmbH, Koblenz
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Artikel Zwanzig Fragen an Daniel Metz
Seite 109
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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften an der Universität Bonn.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Die Alternative zum

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Ich habe in Bonn und Tübingen Psychologie studiert.

Wären Sie nicht Personalerin geworden, was dann?
Chirurgie hat mich

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium für das Lehramt Sekundarstufe II für die Fächer

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Was und wo haben Sie gelernt?
Nach meinem Jurastudium in Passau habe ich das Referendariat in Landshut absolviert und beide Staatsexamen in Bayern

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1 Persönliche Bereitschaft

Es gibt vier Konfliktkonstellationen, die nach meinen Erfahrungen am häufigsten anzutreffen sind. Passend dazu existieren

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Volkswirtschaftslehre in Essen. In verschiedenen Funktionen (u. a. Gewerkschaftssekretär, Aufsichtsrat