Zwanzig Fragen an Sandra Bobon

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Sandra BobonDirector of Human Resources, Berlin Marriott Hotel
Sandra BobonDirector of Human Resources, Berlin Marriott Hotel

Was und wo haben Sie gelernt?

Hotelfachfrau im Estrel Hotel.

Wären Sie nicht Personalerin geworden, was dann?

Lehrerin.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Mit meinem Beruf und in meiner Branche kann ich überall arbeiten und die ganze Welt entdecken.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders ...

Die verschiedenen Menschen und ihre Lebensgeschichten. Ganz egal, ob es sich dabei um unsere Mitarbeiter oder unsere Gäste handelt.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...

… werde ich etwas wehmütig, denn damals waren die Bewerber verbindlicher und kamen zum vereinbarten Ort und zur vereinbarten Zeit zum Vorstellungsgespräch, heute ist das leider anders. Außerdem gab es für unsere Branche nur einige wenige Recruiting-Plattformen, über die fast alle Bewerbungen reinkamen. Heute hingegen muss man auf unzähligen Plattformen vertreten sein, um auf sich aufmerksam zu machen.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?

Put people first, act with integrity, serve our world – die Core Values unserer Company Marriott International, die ich Tag für Tag bestätigt sehe.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?

LinkedIn, Xing, Facebook, Instagram und dazu noch zahlreiche Offline-Netzwerke wie den Berliner Erfakreis der gehobenen Hotellerie, unser HR-Business-Council sowie weitere firmeninterne HR-Gruppen.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?

Im Nachhinein hätte ich gerne noch mehr Zeit im Ausland verbracht und noch mehr von der Welt gesehen.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...

... sie Spaß an der Arbeit haben und mit dem Herzen dabei sind!

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?

Kündigungen aussprechen ist immer eine unschöne Aufgabe, vor allem aber, wenn man wie bei uns im Hause oft eine fast schon freundschaftliche Beziehung zueinander hat.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?

Als große Herausforderung sehe ich die Bereiche Recruiting und die Bindung von Talenten.

Arbeit bedeutet mir ..

… Selbstverwirklichung. Außerdem gibt mir meine Arbeit die Möglichkeit, die Welt zu sehen und schöne Dinge mit der Familie zu erleben.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?

Arbeit und Arbeitsrecht unterstützt meinen Berufsalltag.

Was lesen Sie in AuA zuerst?

Am liebsten den 14-tägigen Newsletter, der mir kurz und knackig die wichtigsten aktuellen Themen und Entscheidungen zusammenfasst.

Welche Rituale pflegen Sie?

Ein Grundelement unserer Company sind unsere morgendlichen Stand-ups, bei denen wir den Tag durchsprechen. Im Privaten halte ich es mit der „Wunderminute“: Ich frage meinen kleinen Sohn, was heute der schönste Moment des Tages für ihn war.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ein Glas Wein trinken?

Arne Sorensen, den CEO von Marriott International. Ein unglaublich sympathischer und kluger Mann, der sicher viele Anekdoten erzählen könnte.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?

Mich reizt sehr Neuseeland mit seiner üppigen Flora und Fauna.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Ich blättere nach Feierabend sehr gerne durch Bücher über englische Gärten – meine kleine Flucht aus der Großstadt am Abend.

Ihre größte Leidenschaft ist ...

… die Gartenarbeit!

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Es ist, wie es ist. Aber es wird, was man daraus macht.

VITA

August 1997 bis Januar 2000 Ausbildung im Estrel Hotel Berlin, danach Reservation Agent bis Oktober 2002. Nach Stationen in Großbritannien und im Seehof Berlin ab Dezember 2003 verschiedene Positionen bei Berlin Marriott Hotel & The Ritz-Carlton, Berlin & Courtyard by Marriott Berlin Mitte: November 2007 bis Dezember 2008 Human Resources Coordinator im Berlin Marriott Hotel. Januar 2009 bis April 2011 Assistant Manager Human Resources im Berlin Marriott Hotel & Courtyard by Marriott Berlin Mitte, danach Human Resources Manager und seit Mai 2012 Director of Human Resources Berlin Marriott Hotel.

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Sandra Bobon
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Was und wo haben Sie gelernt?
Ursprünglich habe ich Hotelkauffrau gelernt.

Wären Sie nicht Personalerin geworden, was dann?

Dann besäße ich ein

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Jura und BWL an den Universitäten Mainz und München. Daneben Übersetzer und Dolmetscher für Russisch am Sprachen- und

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Vita

Jahrgang 1964, geboren in Duisburg. Einstieg nach dem Studium als Trainee bei Lufthansa, anschließend Stationen als Controller für die

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg, Referendariat in Hamburg. Diverse Nebenjobs im Hamburger Hafen.

Wären Sie

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Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften in Heidelberg und Mainz. Das Lernen meines Berufs fand aber eher später in der Praxis statt.

Wären

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as und wo haben Sie gelernt?
Jura in Tübingen – und jede Menge fürs Leben bei den verschiedenen beruflichen Stationen.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler