Das Flex-Office richtig gestalten

Flexibilisierung durch Desk-Sharing
Konzepte zur mobilen Arbeit sind nicht erst seit der Covid-19-Krise und dem Gesetzesentwurf zum Mobile-Arbeit-Gesetz (MAG) in aller Munde. Unternehmen reagieren auf die geringeren Anwesenheitszeiten ihrer Mitarbeiter am Firmensitz zunehmend durch den Rückbau fester, nicht mehr benötigter Arbeitsplätze und führen sog. Desk-Sharing-Konzepte ein („Flex-Office“), bei denen sich eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern eine geringere Anzahl von Arbeitsplätzen teilt. Der Beitrag stellt die Entwicklungen vor und geht neben den arbeitsvertraglichen Möglichkeiten auf die mitbestimmungs- und arbeitsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen ein.
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 Bild: Leszek Czerwonka/stock.adobe.com
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Desk-Sharing-Modelle

Als Desk-Sharing (auch als Shared Space, Flex[ible] Office oder Hot Desking bezeichnet) haben sich Arbeitsformen etabliert, bei denen innerhalb einer Abteilung weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, als Mitarbeiter in diesem Bereich tätig sind (Stück, AuA 11/18, S. 632 ff.; Günther/Böglmüller, NZA 2017, S. 546 ff.). Die zeitlich nur noch begrenzte Anwesenheit der Belegschaft, vor allem durch mobiles Arbeiten sowie zunehmende Teilzeittätigkeit, aber auch durch Urlaub, Arbeitsunfähigkeit und Dienstreisen, führt zu einem Überangebot fest eingerichteter Arbeitsplätze.

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Martina Dierks

Martina Dierks
Rechtsanwältin, Esche Schümann Commichau, Hamburg

Dr. Christian Hoppe

Dr. Christian Hoppe
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Esche Schümann Commichau, Hamburg

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Artikel Das Flex-Office richtig gestalten
Seite 8 bis 12
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