„Digitalisierungsschub“ während der Pandemie

Was wir (auch) für die Zeit nach der Krise lernen
Während der Covid-19-Pandemie haben viele Unternehmen so viel digitalisiert wie selten zuvor. Dabei erwies sich die Implementierung verschiedener digitaler Kommunikationstools im Vergleich zu früheren Erfahrungen als reibungslos und erfolgreich, besonders hinsichtlich der Akzeptanz von Seiten der Beschäftigten. Was sind jedoch die spezifischen Bedingungen während der Pandemie, die digitale Innovationen so erfolgreich gemacht haben? Das herauszufinden, kann auch über die Pandemie hinaus helfen, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, welche die Digitalisierung in Unternehmen zukünftig erfolgreicher werden lassen, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war.
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 Bild: IRStone/stock.adobe.com
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Was sind die Herausforderungen?

Es gilt als unwidersprochen, dass die Digitalisierung in der modernen Arbeitswelt einen zentralen Wettbewerbsfaktor darstellt (Bruckner et al., 2018). Die bisherigen Erfahrungen mit der Digitalisierung betrieblicher Prozesse zeigen, dass die Implementierung neuer digitaler Technologien vielfältige innerbetriebliche Auswirkungen nach sich ziehen kann, sei dies auf Seiten der Organisation selbst sowie in Bezug auf die Beschäftigten. Zum Beispiel ergibt sich im Digitalisierungsprozess Veränderungsbedarf in Arbeitsabläufen, bei Kompetenzen und in der Kommunikation zwischen Arbeitsbereichen.

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Gi Chun Chung

Wissenschafftliche Mitarbeiterin, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dr. Christa Larsen

Lehrbeauftragte, Geschäftsführerin, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main

· Artikel im Heft ·

„Digitalisierungsschub“ während der Pandemie
Seite 30 bis 34
Frei
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