Keine Panik, es ist nur Zukunft
Das wird sich 2026 ändern. Also „ändern“ wird sich immer noch alles, aber die Art wie wir Veränderung wahrnehmen wird sich zunehmend positiveren. Statt in panikartiger Transformations- und Changeangst völlig unüberlegt die neuesten KI-Hypes umzusetzen, werden wir uns zunehmend mit positiver Veränderung beschäftigen, ganz im Sinne von: „Bringt uns wirklich etwas oder kann das weg?“. Ja, wir werden beginnen auszusortieren. Wir werden anfangen, Vertrauen in uns selbst wieder herzustellen und langsam auch in die neuen Technologien. Was uns zu der unvermeidlichen, aber auch gleichzeitig enttäuschenden wie beruhigenden Erkenntnis bringen wird: „Ach so, die kann ja gar nicht alles, ich muss das immer noch steuern und bin nicht überflüssig – nur anders!“
Werden wir 2026 mehr Hafermilch trinken oder weniger?
Jeden Tag prangen Schlagzeilen, dass Europa „in der Digitalisierung abgehängt“ sei, die „Deindustrialisierung“ drohe, wir seien „das Schlusslicht“. Mit schöner Regelmäßigkeit wird uns suggeriert: Die Zukunft stehe als dräuendes Unheil vor der Tür – mal als technische Übermacht, mal als Klimakatastrophe, mal als Zusammenbruch aller Ordnung. Als Futurologe mit Sinn für Ironie frage ich mich da: Werden wir 2026 mehr Hafermilch trinken oder weniger – oder gar den Morgenkaffee etwas stärker brühen? Mein Tipp: erstmal letzteres. Denn Hysterie mag medienwirksam sein, aber sie ist kein guter Ratgeber.
Natürlich, wir leben in einer Zeit rasanten Wandels. Manchmal fühlt man sich als moderner Homo Obsoletus, dem die eigene Arbeit von Algorithmen streitig gemacht wird. Die Welt verändert sich schnell – angeblich so schnell, dass wir uns wie in einer „Fast Future“ vorkommen. Doch anstatt in Schockstarre zu verfallen, könnten wir auch einen Schritt zurücktreten und uns fragen, ob wir eigentlich die richtigen Probleme bebrüten. In altbewährter deutscher Manier diskutieren wir nämlich über die falschen Probleme von gestern, während heute längst neue Möglichkeiten vor der Nase liegen. Wenn überall vom „Zukunftsschock“ geredet wird, werde ich hellhörig: Oft ist die Aufregung nämlich invers proportional zur Klarheit.
Keine Angst, nur Zukunft
Die Deutschen sind weltberühmt für ihre Angst – „German Angst“ hat es als Begriff bis ins angelsächsische Feuilleton geschafft. Warum eigentlich nicht auch für „German Zukunft“? Zukunft, das klingt doch per se nach vorne gewandt. Stattdessen scheinen wir Zukunft vor allem als Risiko zu begreifen, das es zu minimieren gilt. Kein Wunder, dass man bei so einer Haltung lieber an der Vergangenheit festklammert. Dabei ließe sich mit etwas mehr Zuversicht einiges erreichen. Wenn wir aus unserer kollektiven Verzagtheit auftauchen, merken wir: Zukunft ist kein Schicksal, das über uns hereinbricht, sondern etwas, das wir aktiv gestalten (könnten).
Unser Verhältnis zur Zukunft wirkt bisweilen zwiespältig: Wir genießen die Annehmlichkeiten neuer Technologien (wer würde sein Smartphone freiwillig hergeben?), während wir gleichzeitig Schreckensszenarien beschwören, in denen Künstliche Intelligenz uns alle arbeitslos macht oder die Digitalisierung unsere Kinder verdummt. Wir laden die Zukunft zwar neugierig zum Kaffee ein, schicken sie aber vorsichtshalber vor dem Abendessen wieder nach Hause.
Paradoxerweise ist ständige Alarmstimmung eine formvollendete Einladung zum Nichtstun. Wer im Panikmodus ist, kann schlecht kreativ nach vorne denken. Ich plädiere also für einen gelassenen Blick nach vorn. Gelassenheit heißt nicht Naivität – es heißt, die Nerven zu behalten, während man Pläne schmiedet. Die Zukunft war noch nie ein selbstfahrender Zug, der uns überrollt, sondern eher ein Rad, das wir mit in Bewegung setzen. Oder wie ich gern sage: Die Zukunft kommt nicht von allein – wir gestalten sie. Nur sollte man dabei vielleicht den Tunnelblick gegen einen Panorama-Blick tauschen.
Trends sind keine Zwänge
Kaum verkündet das Silicon Valley den nächsten heißen Technologietrend, bricht bei uns der Reflex aus: „Das brauchen wir auch – sonst sind wir hinten!“. Diesem Innovationswettlauf nach Zahlen kann man mit etwas Abstand nur eine gewisse Absurdität attestieren. Für ein paar Jahre schien es Pflicht, auf jeden Tech-Zug aufzuspringen: Gestern Blockchain, heute Metaverse, morgen bestimmt irgendwas mit Quantencomputern. Die Angst, etwas zu verpassen (neudeutsch FOMO) avancierte beinahe zur Wirtschaftspolitik. Erinnern Sie sich noch an „Second Life“? Vor gut 15 Jahren als virtuelle Zukunftsrevolution gefeiert, ist es heute nur noch ein digitales Geisterstädtchen. Trends kommen, Trends gehen – Werte bleiben. Dabei übersehen wir leicht, dass nicht jeder Trend für jeden Kontext sinnvoll ist.
Möglicherweise müssen wir gar nicht jedem Hype hinterherhecheln – die Zukunft denkt nämlich anders. Anders als viele meinen, liegt das Versprechen neuer Technologien nicht darin, um jeden Preis ein europäisches Gegenstück zu jedem amerikanischen Tech-Giganten hochzuziehen. Die wahre Kunst besteht doch darin, aus Technik sinnvolle Lösungen für das echte Leben zu bauen. Oder in europäischen Worten: Wir erfinden vielleicht nicht die Elektrizität, aber den Lichtschalter. Mit Verlaub, was nützt die brillanteste Erfindung, wenn keiner sie alltagstauglich macht?
Statt in Ehrfurcht vor jeder digitalen Sau zu erstarren, die durchs globale Dorf getrieben wird, sollten wir uns fragen: Welchen Zweck soll das Ganze erfüllen? Nicht jede App, die in Kalifornien erdacht wurde, wird hiesige Probleme lösen. Und nicht jede Innovation muss in Deutschland erfunden werden, um bei uns Nutzen zu stiften. Europas Stärke war schon immer, technische Errungenschaften klug in den Alltag zu integrieren – oft sogar mit einem Schuss Lebensqualität. Wir müssen also nicht krampfhaft kopieren, was anderswo glänzt, nur um mithalten zu wollen. Das ist, als ließe man in der australischen Steppe einen Pinguin gegen ein Känguru antreten – sprich: ein Wettlauf unter falschen Voraussetzungen. Wir rennen, aber in die falsche Richtung. Europa wird ohnehin nie ein zweites Silicon Valley – was im Übrigen kein Grund zur Trauer ist.
Struktureller Wandel: 80 % Veränderung, 100 % Chance
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Rund 80 % unseres Alltags – privat wie beruflich – sind derzeit im Umbruch. Digitalisierung, Klimawandel, neue Arbeitsmodelle – alles scheint gleichzeitig an den Fundamenten zu rütteln. Das klingt beängstigend nach Kontrollverlust, doch betrachten wir es einmal anders: Wenn sich 80 % ändern, sind das auch 80 % Chancen, es besser zu machen. Die Zukunft ist kein fixer Fahrplan, sondern ein Möglichkeitsraum. In diesem Raum liegen unsere eigenen Gestaltungsspielräume. Allerdings betreten viele diesen Raum mit der Denke von gestern. Wir versuchen, mit industriellen Konzepten die digitalen Herausforderungen zu bewältigen, und wundern uns, warum das nur bedingt klappt.
Betrachten wir z. B. die Bildung: Da wird mancherorts noch im Takt des 19. Jahrhunderts unterrichtet – 45-Minuten-Stunden, starres Fächerkorsett – während Schülerinnen und Schüler sich nachmittags auf YouTube das Neueste beibringen. Das ist übrigens in der unternehmerischen Fortbildung nicht viel anders: Schuster bleib bei deinem Leisten – mindestens mal bei deinem Themengebiet und versuche KI da möglichst reinzuquetschen, statt was Neues damit zu wagen. Die Zukunft klopft an die Schul- wie Bürotür, doch lassen nur den Blick durchs Schlüsselloch zu.
Hier kommen wir zur institutionellen Trägheit: Große Institutionen – ob Behörden, Konzerne oder Bildungssystem – tun sich notorisch schwer, ihre Denkweise zu ändern. Man veranstaltet den x-ten „Change-Management“-Workshop und lobt „Transformation“ als neue Tugend aus, bleibt aber im Kern reaktiv und ängstlich. Wir bedienen uns alle fleißig einer Wandelrhetorik – sorgen gleichzeitig aber dafür, dass die Haltung dahinter dieselbe bleibt.
Man denke etwa an das vielzitierte Beispiel des Homeoffice, das wir uns heute immer noch alle erzählen und stolz darauf sein, ohne aber zu überblicken, dass wir diesen Effekt in 100 anderen Bereichen unseres Alltags umsetzen müssten. Die Story kennen Sie alle und die geht so: Jahrelang galt Homeoffice in vielen Chefetagen als unmöglich, bis ein kleines Virus im Jahr 2020 bewies, dass es innerhalb einer Woche doch geht. So schnell kann es gehen – wenn es muss. Und das übrigens ganz pragmatisch. Wir erzählen uns das immer wieder, setzen das aber in keinem anderen Bereich um. Mit halbgarem Aktionismus à la „Wir müssen digitaler werden, am besten gestern“ ist es jedenfalls nicht getan. Was es auch nicht besser macht, dass mancherorts ernsthaft geglaubt wird, man könne Innovation verordnen wie eine Grippeimpfung? Das Resultat sind dann Innovationslabore im Großkonzern oder der Kommune, hübsch möbliert mit bunten Sitzsäcken, in denen die alte Bürokratie in Jeans und Hoodie Platz nimmt. Wirklich neu gedacht wird dort selten. Genauso wie man versucht Hoodies oder weiße Sneaker in den Büroalltag zu integrieren, versucht man neue Technologie in alte Strukturen zu pressen. Heraus kommt der Durchschnitt vom Durchschnitt des Durchschnitts. In vielen Fällen also etwas, dem wir schaffen ein Prädikat „besonders digital“ oder „besonders viel KI“ anzuhaften, aber dessen wahre Wirkkraft nicht über die von Hafermilch hinaus geht.
Echte Veränderung erfordert mehr als neue Milch in alten Tetrapaks. Sie verlangt, eingefahrene Routinen in Frage zu stellen, alte Machtstrukturen auch mal zu lockern und – jetzt kommt ein altmodisches Wort – Vertrauen. Denn wo kein Vertrauen ist, da ist Angst, und wo Angst regiert, wächst kein frischer Ideenkeim. Die meisten Unternehmen scheinen bei Vertrauen an die Schlange Ka im Dschungelbuch zu denken und missinterpretierten den Begriff.
Für die Zukunft gilt das berühmte Zitat: „Wenn wir vertrauen, sparen wir Energie – und gewinnen Zukunft“ – ich weiß nicht von wem es ist, es kommt gefühlt in jedem dritten Podcast zum Thema Gesellschaft, Menschlichkeit oder neue Arbeit vor, übrigens in „New Work“ versteckt auch so ein Begriff: klingt cool, aber außer Homeoffice und der Anforderung „Ey, mach mal agiler!“, wenig relevant. Echtes Vertrauen hingegen reduziert Reibungsverluste. Eine Organisation, die Vertrauen in ihre Mitglieder hat, muss weniger kontrollieren, spart bürokratischen Aufwand – und siehe da, plötzlich bleibt Raum für Kreativität und Fortschritt. Wer vertraut, muss auch nicht jede Entscheidung dreifach absichern oder alle Welt in CC setzen, nur um hinterher keine Vorwürfe zu ernten.
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
Das träfe den Kern weit besser als die heute gängige Form: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Vertrauen nicht nur in andere, sondern auch in uns selbst. Was können wir denn dafür, wenn die USA und China einen Handelskrieg führen? Klar, wir können uns hinsetzen und abwarten bis wir dran sind. Die Frage ist nur, ob uns irgendwann überhaupt jemand nach unserer Meinung fragen wird. Wir können aber auch losziehen und wirklich mal Zukunft gestalten. Also nicht nur überlegen „Welche KI nutze ich denn heute als Erstes!“, sondern: „Welche Rahmenbedingungen kann ich schaffen um mit KI (und den Millionen anderen Technologien) neue Lebensqualität in der Gesellschaft zu erreichen. Weg von der „Weniger Leistung für mehr Geld Mentalität“, hin zu einer neuen „vertrauensvollen“ gesellschaftlich-wirtschaftlichen Infrastruktur.
Parallel zu diesem Artikel gibt es ein Video mit dem Titel „German Zukunft 2026 etc. – Was kommt – was können wir gestalten?“, darin finden Sie weitere Anregungen und Möglichkeiten-Korridore, die gerade deshalb entstehen, weil die großen (führenden) Nationen so festgefahren sind (zu finden auf Youtube, siehe QR-Code links).
Wir bewerben doch Europa gerne als Zusammenschluss autarker Ländern mit vielfältigen Möglichkeiten. Statt diese zu nutzen, legen wir unseren Wohlstand in die Hände des „wir müssen uns irgendwie einigen“ Denkmusters. Aber all das geht eben nur mit Vertrauen. Solange wir unseren Nachbarn nicht trauen, wie wollen wir da entspannt selber etwas entwickeln?
Mehr und mehr zeigt sich nämlich: Nicht Trends, sondern Werte, Vertrauen und Beziehungen prägen die Zukunft. Das klingt für Technikverliebte vielleicht enttäuschend unspektakulär, ist aber entscheidend. Vertrauen bildet den Kitt jeder funktionierenden Gesellschaft. Ohne Vertrauen wagt niemand etwas Neues, ohne Vertrauen gibt es keine Kooperation, keine Inspiration. Es ist paradox: Wir entwickeln Maschinen, die in Sekundenbruchteilen Milliarden Operationen ausführen ohne dass wir wissen was sie tun, trauen aber oft unserem mitmenschlichen Gegenüber nicht über den Weg, wenn es darum geht, gemeinsam etwas zu gestalten. Vielleicht sollten wir weniger Energie darauf verwenden, Algorithmen zu perfektionieren, und mehr darauf, unsere zwischenmenschliche „Software“ zu debuggen.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – dieser Spruch ist zunehmend ein teurer Irrtum. Ich behaupte: Vertrauen ist besser, und Kontrolle braucht man nur noch dort, wo Vertrauen fehlt.
Vertrauen ist übrigens höchst produktiv. Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass Teams oder Gemeinden mit hoher Vertrauenskultur deutlich erfolgreicher sind – in Lebensqualität und wirtschaftlicher Leistung. Maximal ausgedrückt: Mit neuer Technologie Vertrauen aufzubauen, kann die Lebens- und Wirtschaftsqualität einer Organisation um bis zu ein Viertel (also 25 %) steigern. Zugegeben, das klingt nach einer gewagten Schätzung, aber die Tendenz ist klar: Vertrauen zahlt sich aus, sogar in harten Zahlen. Wenn ein Manager also das nächste Mal vor der Wahl steht, ob er in noch komplexere Controlling-Software oder lieber ins Teambuilding investieren soll – nun, die Controlling-Software bringt lediglich 3 bis 5 % mehr und wird es ihm nicht danken können. Seine Mitarbeiter und das langfristige vertrauensvolle Ergebnis schon.
Es ist auch nicht so, dass Vertrauen Technologie überflüssig machen würde – es sorgt nur dafür, dass Technologie nicht zum Selbstzweck verkommt. Technik nutzen wir am besten als Verstärker unserer Werte. Habe ich ein klares Ziel und vertrauensvolle Prinzipien, dann potenziert moderne Technologie meine Möglichkeiten. Habe ich hingegen nur Misstrauen und Chaos, dann beschleunigt Tech lediglich das Durcheinander. Oder um es pointiert zu sagen: Technologie ist nicht die Lösung, sie verstärkt den vorhandenen Zustand. Also entweder Misstrauen und Chaos oder Vertrauen und Innovation.
Meinetwegen trinken Sie Hafermilch
Wer nun ein Patentrezept erwartet, wird enttäuscht sein. Die Zukunft entzieht sich bekanntermaßen fertigen Drehbüchern – das ist ja das Schöne an ihr. Was ich Ihnen in diesem Artikel anbiete, ist kein Orakel, sondern eine Haltung: ironischer Humanismus mit einem Schuss Pragmatismus. Das bedeutet, die Welt kritisch zu betrachten, aber den Glauben an Verbesserungen nicht zu verlieren. Es bedeutet, Analysen zu lieben, aber Dogmen zu misstrauen. Es bedeutet vor allem, über uns selbst auch mal lachen zu können.
Unser Umgang mit der Zukunft ist oft entlarvend: Er zeigt, welche Geschichten wir uns über uns selbst erzählen.
- Erzählen wir die vom drohenden Untergang, vom allwissenden Algorithmus, der den Menschen ersetzt, von der guten alten Zeit, die es zu bewahren gilt?
- Oder erzählen wir die vom neugierigen Menschen, der Fehler machen darf, der lernt und wächst, der Technik als Werkzeug begreift und Vertrauen als Grundlage allen Miteinanders?
Ich weiß, welche Geschichte mir sympathischer ist. In der Tat könnten wir – bei allem Wandel – auch vor der größten Zukunft aller Zeiten stehen. Es liegt an uns, sie zu gestalten.
Zum Schluss vielleicht ein Wunsch: Mögen wir in zehn Jahren auf heute zurückblicken und uns wundern, warum wir eigentlich so einen Wirbel gemacht haben (wie um Hafermilch). Warum wir dachten, wir müssten der Zukunft hinterherrennen, wo sie doch die ganze Zeit in uns selbst begonnen hat. Heutzutage erstellen wir lieber Hochglanz-Trendstudien, als uns im Hier und Jetzt an die Arbeit zu machen. Dabei entsteht Zukunft nicht in PowerPoint-Präsentationen, sondern in der Art wie wir denken, wie wir sie annehmen. Zukunft ist nämlich kein mysteriöses Fremdwesen; sie ist das Kind unserer Gegenwart. Wenn wir das begreifen, dürfen wir gelassen lächeln – und uns ans Werk machen. Ganz ohne Hysterie, aber mit Lust an klarem Denken.
